GirlsCamp 2022

9 Mädchen im Alter von 10-13 Jahren nutzen ihre letzte Ferienwoche, um am Fachbereich Informatik und Medien im „GirlsCamp“ eine intelligente Tasche zu gestalten. Dabei geht es nicht nur um das Design, welches sie selbst zeichnen werden, sondern auch um das Aufnähen von LED´s und einer dazugehörigen elektronischen Schaltung sowie deren Programmierung.

Tag 1: Zunächst ging es am ersten Tag nach kurzer Vorstellungsrunde darum, einen „FBI-Blinky“ selbst zu löten und diesen auch zu programmieren. Später starten die Mädchen dann mit der Gestaltung Ihrer eigenen Umhängetasche.

Tag 2: Heute steht das Zeichnen der Motive im Vordergrund. Es wird erst mit dem Bleistift skizziert, um dann den genauen Plan für das Mikrocontrollerboard, die Leuchtdioden und die benötigen Verbindungen zu erstellen. Am Nachmittag lernen die Mädchen dann schon erste Schritte zur Programmierung der LEDs.

Tag 3: Der Programmierworkshop geht weiter. Es wurde sogar schon das SOS-Leuchten programmiert. Die ersten Taschen nehmen langsam Form an. Dabei ist es nicht nur wichtig, die angerfertigten Skizzen auf die Taschen zu übertragen, sondern auch auf die Verbindungen zu achten, die später die LEDs zum Leuchten bringen.

Tag 4: Die LEDs werden heute auf die Taschen gebracht und später die theoretischen Programmkenntnisse von gestern in die Praxis umgesetzt. Ziel ist, dass die LEDs in unterschiedlichen Farben leuchten sowie in verschiedenen Geschwindigkeiten und in diverser Helligkeit. Zwischendurch gab es noch einen kleinen Einblick in den Fachbereich Informatik und Medien. Spannend fanden die Mädchen vorallem die Labore.

Tag 5: Der letzte Tag im GirlsCamp steht an und die Eltern sind eingeladen dür die Abschlusspräsentation der Endprodukte. Demzufolge herrscht große Aufregung. Die letzten Nähte werden genäht, der Programmiercode noch einmal überprüft, die Taschen werden noch mit Glitzersteinen verziert und die Präsentation wird geprobt. Am Ende klappt alles prima - wir alle sind soooo stolz auf unsere 9 Mädchen!

Ideengeber und Unterstützer sind Prof. Dr. Schrader, Herr Mrkor und Frau Tetzlaff vom Fachbereich Informatik und Medien der THB sowie die externen Betreuerinnen Pauline und Sabine Haberlandt. Sie alle verfolgen gemeinsam das Ziel, die Mädchen herauszufinden zu lassen, wie viel Spaß die Arbeit im MINT-Bereich machen kann.

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Campusgeschichten