Lebendiger Campus: Die Technische Hochschule Brandenburg putzt sich zum Geburtstag raus

Wie kann der Campus attraktiver werden, sodass Studierende und Mitarbeitende, aber auch die Brandenburger Bevölkerung Lust bekommen, sich hier aufzuhalten? Auch für Studieninteressierte, touristische Gäste sowie mögliche Partnerinnen und Partner aus Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft könnte der Campus der Technischen Hochschule Brandenburg zur beliebten Anlaufstelle in der Stadt werden. Die parkartige Fläche hätte Potenzial als grünes Arbeitszimmer, großer Erholungsraum für Pausen, Freizeitziel oder auch Veranstaltungsort. Sogar über das Konzept eines „Stadtcampus“ gemeinsam mit der Medizinischen Hochschule Brandenburg, dem geplanten Wissenschaftsquartier und anderen Mitstreiterinnen und Mitstreitern könnte man nachdenken.

Diese Denkanstöße wurden bei einer ersten internen Kickoff-Veranstaltung mit Verantwortlichen sowie einigen weiteren Interessierten diskutiert: Etwa 20 Personen hatten die Möglichkeit, in vertrauter Atmosphäre mit dem Präsidenten und dem Kanzler ihre Perspektive einzubringen. Sie sprachen über ihre Wünsche, Ideen und Vorstellungen. Aber auch Probleme kamen offen auf den Tisch. Die Hochschulleitung stellte in Aussicht, dass im Jahr 2021 die finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt werden, um den Campus zu gestalten. Ziel ist, dass sich die Fläche bereits zum Jubiläumsjahr 2022 deutlich herausgeputzt zeigt. Denn dann feiert die Technische Hochschule Brandenburg ihren 30. Geburtstag. Doch das Projekt ist langfristig angelegt und soll auch in den darauffolgenden Jahren immer weiter ausgebaut werden.

Forschung zum Anfassen und Räume der Begegnung

Wichtige Grundvoraussetzungen für einen belebten Campus sind ein starkes Sicherheitsgefühl, Ordnung und Sauberkeit vor Ort – klar! Doch darüber hinaus sind eine passende Infrastruktur sowie eine ansprechende Möblierung, Bepflanzung und Gestaltung gefragt. Frauenfreundlichkeit, Willkommenskultur, nette Sitzgelegenheiten, naturfreundliche Bepflanzung, Sportangebote und weitere Gastronomie stehen bisher ganz oben auf der Wunschliste. Es braucht clevere Ideen für die Vermarktung inklusive guter Konzepte für publikumswirksame Projekte und Veranstaltungen.
Die Bemühungen um einen attraktiven Campus dienen allen Bereichen der Hochschule und sollten daher auch von allen Bereichen mitgedacht und mitgetragen werden: Die Fläche könnte als Erfahrungs- und Erkenntnisraum für Forschung und Lehre genutzt werden und zugleich als interaktiver Ausstellungsort, um die Arbeitsergebnisse effektvoll zu präsentieren ­– hautnah und zum Anfassen. Die Hochschule hätte die Möglichkeit, aktiv um Nachwuchs zu werben: sowohl um neue Studierende als auch um die nächste Generation der Mitarbeiterschaft. Neue Kooperationen könnten angestoßen werden, indem attraktive und funktionale Orte der Begegnung und des Netzwerkens geschaffen werden. Die Bevölkerung und die Gäste können sich auf dem Campus informieren, weiterbilden, aber auch Inspiration finden und ihre Freizeit gestalten. Natürlich geht es auch darum, dass sich Menschen einfach wohlfühlen an der Technischen Hochschule Brandenburg. Die Hochschule soll mehr Aufmerksamkeit in der Umgebung erregen und aktiv dazu beitragen, dass die Stadt Brandenburg an der Havel weiter an Zulauf und Beliebtheit gewinnt.

Die Hochschule als Teamplayer

Nicht nur alle Mitglieder und Freunde der THB sind nun gefragt, ihre Ideen einzubringen. Auch Externe sollen im nächsten Schritt aktiv in den Gestaltungsprozess mit einbezogen werden. Dazu gehören unter anderem Vertreterinnen und Vertreter der Stadt, der Medizinischen Hochschule Brandenburg und anderen Bildungseinrichtungen, Akteure der lokalen Wirtschaft und der Kunst- und Kulturszene. Zunächst hat sich an der THB eine Projektgruppe gegründet, die die strategischen Planungen vorantreiben und die Grundlagen dafür legen will, dass die Hochschulleitung nachhaltige Entscheidungen treffen kann. Wer eigene Anregungen und Ideen hat, kann sich gern an diese Gruppe wenden: Die Pressesprecherin der Hochschule Bianca Kahl nimmt alle Nachrichten entgegen ­­­— am liebsten per E-Mail – und leitet sie gesammelt an die Verantwortlichen zur Diskussion weiter. Am 13. April will die Projektgruppe schon die ersten Konzeptansätze auswerten und Finanzierungsmöglichkeiten prüfen, um für das Präsidium der Hochschule Vorschläge für die Planungen erarbeiten zu können. Bereits im Frühsommer könnten Ausschreibungen für Arbeitsaufträge an externe Unternehmen erfolgen.
Bis dahin und auch danach gilt: Jeder aktive Beitrag, jedes Hilfsangebot, alle Impulse, Meinungen und Kontaktvermittlungen sind wichtig! Deshalb sollen sich alle Studierenden und Mitarbeitenden eingeladen fühlen, ihre Perspektiven, Fähigkeiten und Visionen einzubringen. Darüber hinaus sind alle gebeten, dieses große Vorhaben mitzuträumen und weiterzuerzählen.

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