Alumna im Portrait: Stephanie Warsow

Bachelor of Science Betriebswirtschaftslehre

Abschlussjahr: 2011

Beraterin, Werbeagentur & berufsbegleitendes Masterstudium Marketing&Communications

Was machen Sie derzeit beruflich?

Ich bin seit 3 Jahren in der Werbebranche tätig. Zunächst bei Scholz & Friends Berlin und aktuell in einer kleineren Werbeagentur namens MACKAT in Berlin Kreuzberg. Zurzeit betreue ich vor allem die Marketingaktivitäten des Schweizer Unternehmens Emmi – vor allem Emmi CAFFÈ LATTE. Das umfasst inhaltlich die gesamte Kommunikationsbreite. Von klassischen Werbeanzeigen und Onlinebannern, über die Gestaltung das Packagings, Organisation und Betreuung von Fotoshootings und Werbedrehs bis hin zu TV-Kooperationen mit Germanys Next Topmodel. 

Welche Kenntnisse und Fertigkeiten sind dafür wichtig?

Projektmanagementkenntnisse sind das A und O. Um im Beruf meinen Kunden optimal beraten zu können sind zudem Marketingkenntnisse unabdingbar. Ich muss wissen, welche Instrumente es gibt, wie diese zusammen wirken und einer Strategie folgen die die Marke unterstützt. Auch kostentechnisch gilt es den Überblick zu behalten. Dafür sind Kenntnisse im Bereich Controlling von Vorteil. Darüber hinaus ist es im Dienstleistungsbereich wichtig, bestimmte Soft Skils wie kommunikative Kompetenz und Teamfähigkeit mitzubringen. Wenn es in Verhandlungen geht, braucht man zudem Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen. 

Wie haben Sie die für den Beruf wichtigen Kompetenzen erworben?

Im Studium habe ich den gesamten betriebswirtschaftlichen Überblick erhalten und mich in meinen Spezialisierungen auf den Bereich Marketing fokussiert. In Studien-Projekten habe ich viel über Projektmanagement und Teamarbeit gelernt. In diversen Vorträgen und Präsentationen wiederum meine rhetorischen Fähigkeiten ausgebaut. Durch mein Pflichtpraktikum im Bachelor konnte ich dann auch erste Erfahrungen in einer Werbeagentur sammeln und diese als studentische Mitarbeiterin weiter vertiefen. Zurzeit absolviere ich parallel zum Beruf noch meinen Masterabschluss in Marketing & Communications und vertiefe mein Wissen darüber. Ansonsten interessiere ich mich für die Branche und halte mich über diverse Fachmedien auf dem Laufenden – man lernt ja schließlich nie aus. 

Wie gestaltete sich Ihr Übergang vom Studium in den Beruf?

Eigentlich habe ich den Übergang von Studium in den Beruf gar nicht wirklich wahrgenommen. Da bei mir Bachelorarbeit und Einstieg in den Job genau parallel liefen und ich in dem Unternehmen bereits mehrere Monate als studentische Mitarbeiterin und vorher als Praktikantin beschäftigt war, ging einfach alles ineinander über. Es lief also recht unkompliziert. 

Warum haben Sie sich für ein Studium an der FHB entschieden?

Wie gesagt, wollte ich etwas Allgemeineres als Marketing studieren. Da hat sich BWL natürlich angeboten. Da mir auch klar war, dass ich in die „echte“ Wirtschaft möchte und nicht in die Forschung gehen will, passte eine Fachhochschule sehr gut.

Vorzüge wie Standort in meiner Heimatstadt, Semesterticket und ein guter Ruf der FHB haben mir die Entscheidung dann leicht gemacht mich hier einzuschreiben. Das würde ich heute im Übrigen genau so wieder tun.

Print this pageDownload this page as PDF