Objektorientierte Programmierung

Durch den Einzug leistungsfähiger miniaturisierter Prozessoren wird der Anteil, den eine Software bei technischen Geräten einnimmt immer größer. Das Grundkonzept ist dabei, diskrete Schaltungen und auch mechanische Komponenten so weit wie möglich durch immer gleich gestaltete, preiswert in Massen produzierbare eingebettete Systeme zu ersetzen, die sich durch die darauf laufende Software an unterschiedlichste Anforderungen anpassen lassen. Ein allgegenwärtiges sehr deutliches Beispiel für die Flexibilisierung von  Geräten mit Hilfe von Software stellt das Smartphone dar: Durch die Auswahl kleiner Programme – den Apps – ist jeder Nutzer in der Lage das Gerät selbständig an seine individuellen Bedürfnisse anzupassen.

Die Objektorientierte Programmierung (OOP) spielt bei dieser technischen Entwicklung eine herausragende Rolle: So ermöglicht sie es, abstrakte Schnittstellen zu definieren, die ein Andocken einzelner heterogener Programmteile an eine bestehende Gesamtsoftware erleichtert. Das Zusammenfassen von Daten und auf diese angewendeten Methoden erlaubt zudem einen höheren Grad an Modularisierung und damit eine Verbesserung der Wartbarkeit von Software als dies auf der Basis prozeduraler Programmiersprachen möglich wäre. Auch wenn es in dem Modul nicht direkt um die Programmierung spezieller Hardware geht, so sind die verwendeten Beispiele zumindest auf technische Anwendungen hin ausgerichtet.

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