THB Startup Stories mit Benjamin Heese, CEO & Gründer von Sensit!

Stell Dir vor, Du könntest Musik nicht nur hören, sondern auch spüren – tief in Deinem Inneren. Im Zuge der Veranstaltungsreihe „THB Startup Stories“ wurde kürzlich Benjamin Heese aus Potsdam, der CEO und Gründer von Sensit! an die THB eingeladen und von Prof. Dr. Wrobel interviewt. Es ging um die wichtigsten Meilensteine seiner Gründung und um verschiedene andere Themen im Kontext von Entrepreneurship.

Benjamin Heese gründete das Start-up 2019. Zuvor hatte er an der Frankfurt School of Finance and Management studiert und bei einer großen Bank im mittleren Management gearbeitet. Die Arbeit in der Bank erfüllte ihn jedoch irgendwann nicht mehr. Damals verspürte er den Drang, etwas verändern zu wollen und stellte sich die Frage, was im Leben wirklich wichtig ist.

„Wer die Chance hat, nach der Uni um die Welt zu reisen, soll es machen!”

Nach einer Weltreise mit seiner Familie entschied sich Benjamin dazu, nicht mehr in seinen alten Job bei der Bank zurückzukehren. Er kündigte seinen Job und gründete schließlich das Start-up Sensit! (ehem. Feelbelt). Die Geschäftsidee basierte auf der Erfindung des Diplom Ingenieurs Jens Hansen, der sich lange Zeit sehr intensiv mit der Emotionssteigerung von Musik beschäftigt hatte. Dies inspirierte ihn dazu, das größte Sinnesorgan des menschlichen Körpers, die Haut, in die Wahrnehmung von Audiosignalen durch einen Gürtel zu integrieren, den Feelbelt. Durch einen glücklichen Zufall kamen Jens und Benjamin zusammen.

Benjamin wollte im Zuge der Gründung auch die Art und Weise des Arbeitens nach seinen Werten und dem Verwirklichen seiner „Big Five for Live“ (aus dem gleichnamigen Buch) ausrichten. In seinem Vortrag ging es insbesondere um seine generelle Motivation sowie um wichtige Gründereigenschaften. Als Gründer eines Early-Stage Start-ups seien vor allem gute Verkaufs- und Storytelling-Fähigkeiten sowie Resilienz drei sehr entscheidende Eigenschaften, erklärte Benjamin den BWL-Studierenden.

Er sprach auch über die Gegenwart und Zukunft und erklärte, dass sie ihr Geschäftsmodell aktuell erweitern und sich neu positionieren. Sensit! ist der neue Name, den sie dafür gewählt haben. Als Haptic Technology-Plattform sind sie mittlerweile auf die Entwicklung von haptischem Feedback für die Human-Machine-Interaction in Verbraucherprodukten und industriellen Lösungen spezialisiert. Durch die Integration des Fühlens wird die emotionale Wahrnehmung erheblich gesteigert und die Experience nochmals realistischer. Mit Sensit! haben sie einen patentierten Algorithmus entwickelt, der Software, Hardware und den Menschen miteinander verbindet. Ihre Technologie kommt bereits in verschiedenen Branchen zum Einsatz, insbesondere in der Automobil- und Gaming-Industrie.

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In Bezug auf Zukunftsthemen sieht Benjamin die digitale Welt und deren Auswirkungen auf Start-ups im Fokus. Die Verbindung mit künstlicher Intelligenz spielt dabei eine wichtige Rolle. Er betonte auch, dass Start-ups eine echte Wertschöpfung garantieren müssen und dass vor allem qualifiziertes Personal für den Erfolg eines jungen Unternehmens unerlässlich ist.
Hier gelangst Du zur Webseite von Sensit!

„Du kannst nur erfolgreich sein, wenn du ein gutes Team um dich hast!”

Hast Du Interesse an den Themen Technologie und Gründung? Dann schau dir gerne die Zusammenfassung des Gesprächs auf YouTube an!

Bei den „THB Startup Stories" teilen Gründerinnen und Gründer regelmäßig ihre Erfahrungen mit den Studierenden und beantworten deren Fragen. Initiiert wurde die Reihe von Prof. Dr. Martin Wrobel sowie dem Zentrum für Gründung und Transfer (ZGT)/Gründungscampus der Technischen Hochschule Brandenburg.

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