Wie der Übergang aus der Arbeitswelt in die Hochschulbildung besser gelingen kann

HRK-Regionaltagung zum Thema Anrechnung an der Technischen Hochschule Brandeburg.

Ein Mann steht auf einer Bühne an einem Pult und hält einen Vortrag, im Hintergrund läuft eine Präsentation - Klick öffnert Bildbetrachter

Den Eröffnungsvortrag der Tagung hielt THB-Präsident Prof. Dr. Andreas Wilms. Foto: THB © Norman Giese

Blick in einen Hörsaal, wo Menschen einem Vortrag zuhören - Klick öffnet Blidbetrachter

Im Laufe der Tagung gab es mehrere Vorträge und Workshops. Foto: THB © Norman Giese

Rund 100 Vertreterinnen und Vertreter von Hochschulen vorrangig aus Nordostdeutschland sind am Donnerstag, 9. November 2023, bei einer Regionaltagung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) an der Technischen Hochschule Brandenburg (THB) zusammengekommen. Thema der Tagung war die hochschulische Anrechnung von außerhalb des Hochschulsystems erzielten Lernergebnissen und erworbenen Kompetenzen von Studierenden.

THB-Präsident Prof. Dr. Andreas Wilms stellte in seinem eröffnenden Vortrag die Bedeutung der Anrechnung für Hochschulen und Studierende dar. „Bei dem Thema ist in den vergangenen Jahren viel passiert“, sagt er. Studierende, die zum Beispiel vor ihrem Studium bereits eine berufliche Ausbildung absolviert haben, können durch die Anrechnung einzelner Ausbildungsinhalte auf Studienmodule ihr Studium verkürzen, wenn sie die darin vermittelten Kompetenzen schon vor dem Studium erworben haben. Das erleichtert vielen den Übergang aus der Arbeitswelt zur Hochschulbildung.

Auf der anderen Seite können sie mit ihren bereits gemachten beruflichen Erfahrungen die Lehre an der Hochschule bereichern, etwa durch ihre Kenntnisse aus der Praxis oder die schon aufgebauten Kontakte mit Unternehmen. „Dies unterstützt zudem die Vernetzung von Hochschule und Wirtschaft“, so Andreas Wilms. Außerdem können durch die Anrechnung zum Teil auch neue Zielgruppen bei der Studierendengewinnung adressiert werden.

Während der HRK-Tagung wurde das Thema Anrechnung mit weiteren Vorträgen und auch Workshops aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. So berichtete unter anderem Prof. Dr. Vera Meister, THB-Vizepräsidentin für Lehre und Internationales, welche Schritte zur Zentralisierung und Digitalisierung von Anrechnungsprozessen an der THB unternommen wurden. Hatten sich noch im Frühjahr 2020 alle drei Fachbereiche der Hochschule dezentral und individuell mit dem Thema beschäftigt, konnte durch organisatorische Veränderungen eine zentrale Anlauf- und Beratungsstelle geschaffen werden. Auch die Kommunikation wurde vereinheitlicht. Erste Digitalisierungsschritte konnten ebenfalls umgesetzt werden, weitere sollen in Zukunft noch folgen.

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