Als THB präsentierten wir uns mit Plakaten, digitalen Medien und Werbematerialen an zwei Ständen: Der kleinere Stand befand sich im Bereich opti-Campus, umringt von anderen Hochschulen und Ausbildungsstätten. Im Gemeinschaftsstand der Länder Berlin und Brandenburg waren wir gemeinsam mit der Augenoptiker- und Optometristen-Innung des Landes Brandenburg (AOI BRB) aus Rathenow vertreten. Als Anziehungspunkt half uns ein spektakuläres Glücksrad. Ob Maßband, Eiskratzer, OABB-Thermoglas oder Tragetasche, die Besucherinnen und Besucher fanden die Idee klasse. So wurden viele Runden am Rad gedreht und tolle Gespräche mit Firmen und potentiellen Studierenden geführt.
Zwischen der Messestandsbetreuung fanden wir immer auch Zeit zum Anhören von Vorträgen und Rundgängen, beispielsweise auf dem Myopia Hub zum Thema Myopiemanagement, dem Sustainability Hub zum Thema Nachhaltigkeit oder dem opti Box-Award zum Thema bestes, innovativstes und nachhaltigstes Start-Up. Auch die Mitglieder des OABB boten am Gemeinschaftsstand Fachvorträge an, an denen wir teilnehmen konnten. So hielt beispielsweise unser Dekan des Fachbereichs Technik Prof. Dr. Justus Eichstädt am Sonnabendmittag einen Vortrag zum Thema Biometrie. Luise Arndt und die Geschäftsführerin der Innung Doreen Vogel berichteten am Sonntag vor Zuschauerinnen und Zuschauern von der Aus- und Weiterbildung an der Technischen Hochschule Brandenburg und der AOI BRB.
Am Freitagabend fand im gemütlichen Restaurant Münchner Stubn ein gemeinsames Abendessen mit der AOI BRB, dem Rathenower Bürgermeister Jörg Zietemann sowie den Unternehmen Obrira, Solira und Poschmann Design statt. Das war die Gelegenheit, um in lockerer Runde mehr über die Unternehmen zu erfahren, und wir danken der AOI BRB sehr für die Einladung.
Die Messetage vergingen durch viele Gespräche und Vorträge wie im Flug. Abschließend haben wir am Sonntag gemeinsam den Stand zurückgebaut, das THB-Auto beladen und sind mit einem zufriedenen Gesamteindruck von der Messe gegangen. Am Montag beendeten wir die wunderbare Zeit mit der Rückreise im ICE nach Berlin.
]]>Dass die Opti Kult ist, begreift man dabei bereits am ersten Tag. Es ist fast wie eine ganz eigene Religion, deren Grenzen maßlos sind. Die Gesetze der Zeit werden hier völlig ausgehebelt und eigentlich weiß man nie so wirklich, wie spät es ist. Es spielt auch kaum eine Rolle, denn Fachvorträge, Trends und Innovation gibt es hier rund um die Uhr. Die Opti ist eben eine ganz eigene Welt für sich. Die Messe, die sich über 6 Hallen des Messegeländes München erstreckt, folgt eigenen Regeln. Dabei stellen sich über 600 Aussteller aus aller Welt vor und locken mehrere zehntausende Besucher aus fast 100 Ländern an. Hier steht High Fashion neben High Tech. Nicht nur Modeliebhaber/-innen kommen bei drei ganzen Hallen mit den neusten Fassungen und Trends voll auf ihre Kosten, sondern eben auch jene, deren Herz für optische Systeme und Geräte schlägt. Es ist eine einzigartige Kombination aus Mode, Medizin und Technik, die sich unter einem Dach bei der Opti 2020 offenbart. Mittendrin sind unsere zwei Stände, die wir im Laufe der Messe zu betreuen haben. Auf der Opti können sich auch alle Hochschulen und Universitäten für Augenoptik und Optische Gerätetechnik der Branche vorstellen. Dass wir dabei an gleich zwei Ständen vertreten sind, bildet eine Ausnahme und liegt nur daran, dass auf der Messe ein Gemeinschaftsstand für Berlin Brandenburg besteht. An diesem Stand sind wir als Mitglied des OABB neben regionalen Firmen und der Augenoptiker- und Optometristen-Innung des Landes Brandenburg nämlich mit vertreten.
Für uns beginnt die Messe frühmorgens erst einmal damit, unsere Stände für die Besucher herzurichten. Am Hauptstand werden die Werbeartikel und Flyer in die Schränke geräumt, während ein Glücksrad aufgestellt wird. Die Besucher sind eben leichter anzulocken, wenn man etwas zu bieten hat. Nach diesem Prinzip verfahren so einige Stände, weshalb nicht unweit von uns eine Firma gratis Waffeln anbietet. Früher oder später bekommt jeder mal Hunger, die Besucher sind damit also garantiert. Und bei wem die Liebe zu einem Produkt nicht durch den Magen geht, der lässt sich vielleicht mit einem Brillenputztuch oder einem kostenlosen Eiskratzer umwerben. Es ist eben wie damals, als man als Schüler/-in auf diverse Berufsmessen von der Schule geschickt wurde und der Tag nur dann erfolgreich war, wenn man die meisten Werbe-Kugelschreiber abbekommen hatte. Wenn es etwas gratis gibt, sind wir mal ehrlich, kann kaum einer widerstehen. Für mittellose Studierende ist die Opti damit wie ein Paradies, denn wo bekommt man sonst den ganzen Tag Essen, Getränke und eine studentische Vollausstattung in Form von Stiften, Blöcken und Beuteln für lau. Dass manche Werbegeschenke dabei über das Ziel hinausschießen, lässt sich bei den zig Pool-Nudeln erahnen, die immer wieder aus den Taschen ragen. Letzen Endes sind eben alle Mittel und Wege recht, um sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen, solange man auffällt und in Erinnerung bleibt.
Das mit dem in Erinnerung bleiben war am kleinen Campus-Stand der THB dann doch nicht ganz so leicht. Auf viel weniger Standfläche wirken die Flyer, Kugelschreiber, Brillenputztücher und Notizzettel etwas trostlos im Gegensatz zum Rest der Opti. Wir können eben nicht mit Gratis-Schampus aufwarten oder ein paar leckeren Waffeln. Wir bestechen höchstens mit ein paar Schoko-Bons und den gratis THB-Beuteln. Dass diese Methode ebenfalls Erfolg verspricht, ist spätestens nach dem ersten Tag klar, an dem wir uns die Hälfte der Bonbons bereits mit unseren Standnachbarn (meistens Studierende der anderen Hochschulen) geteilt haben. Im Bereich Opti Campus geht alles etwas entspannter zu. Man quatscht untereinander und ab und zu kommen Besucher vorbei, die sich über uns informieren möchten. Es herrscht eine friedliche und freundschaftliche Stimmung. Es werden Werbegeschenke mit den Nachbarständen ausgetauscht und man besorgt sich gegenseitig Waffeln. Im Ausgleich macht man seine Standbesucher auch mal auf den Nachbarstand aufmerksam. Der Zweck ist es eben nicht allein, möglichst viele neue Studierende anzuwerben, sondern auch potenziellen Arbeitgebern und Menschen aus der Branche Präsenz zu zeigen. Dass vor allem unser kleiner Studiengang das noch ziemlich nötig hat, bekommt jede/-r von uns zu spüren. Viele wissen eben noch nicht über uns Bescheid und sind immer wieder auf‘s Neue überrascht. Der Satz: „Oh, ich wusste gar nicht, dass man das auch in Brandenburg studieren kann“ fällt mindestens genau so oft wie: „Wo genau studieren Sie denn in Brandenburg?“.
Neben der Standbetreuung durften wir auch selbst mal einen Blick über die Messe werfen. Das Angebot ist regelrecht erschlagend. Wir alle schauen das erste Mal über den Tellerrand und manchem wird erst jetzt klar, wie viel zur Augenoptik dazu gehört. Es sind eben nicht nur die Brillengestelle, Gläser und Kontaktlinsen, sondern auch Fotoapparate, VR-Brillen und Medizinische Geräte. Dass die Medizin auch einen beachtlichen Anteil hat, realisieren eine Kommilitonin und ich, als wir uns eine neue Software zum Lernen der Anatomie des Auges anschauen. Es ist nichts, dass man nicht schon in der Vorlesung gesehen hätte. Die Bestandteile und Lehrinhalte in der Anatomie bleiben die gleichen. Was uns tatsächlich so fasziniert hat ist, dass man in dieser Software darum bemüht ist, interaktiv anhand von 3D-Modellen die Lernenden miteinzubeziehen. Nach einem ganzen Semester trockenem Auswendiglernen der Anatomie, ist es beinahe erschreckend, wie viel Spaß man plötzlich dabei empfindet, das Auge und seine Bestandteile ganz neu zu entdecken. Es löst eine neue und aufregende Art der Faszination aus, in der man das erste Mal doch erwägt, ob man nicht in die medizinische Richtung gehen will. Was ich mir leider selbst nicht angesehen habe, aber versichern kann, dass es auf eine ebenso große Welle der Faszination gestoßen ist, war eine Brillenfassung aus Holz. Im ersten Moment klingt das nicht besonders bahnbrechend, vor allem da dieser Trend immer mehr Anklang findet, doch Holz ist eben nicht gleich Holz. Der Hersteller hat es geschafft, dieses Material so neu zu erfinden, dass die Holzbrille unter Bearbeitung so biegsam wie Draht wird. Dieser Fakt lässt jedes Optikerherz höherschlagen, der schon mal verzweifelt einem Kunden eine Brille angepasst hat. Manchmal sitzen die Gestelle eben einfach unangenehm und die Möglichkeiten, dies zu beheben, sind begrenzt. Nichts ist ärgerlicher als eine schlechtsitzende Brille, vor allem dann nicht, wenn eben jene Brille zurückgegeben wird. Dass eine Holzbrille in Zukunft besser anpassbar ist, macht den Trend auch für den Optiker lukrativer.
Ich könnte wahrscheinlich noch ewig über die Messe und seine Innovationen sowie über große Marken wie Zeiss und Rodenstock berichten, doch letztlich muss jede/-r für sich selbst entscheiden, was einen begeistert. Bei so vielen Ständen ist es schwierig, sich auf wenige Aussteller zu begrenzen. Über die Opti lässt sich am Ende eben nur eines noch wirklich sagen: Es ist, als würde eine große Familie, bestehend aus Augenoptiker/-innen und Anderen aus der Branche, sich einmal im Jahr treffen und 3 Tage lang die Welt aus den Fugen heben. Es ist etwas zwischen Genie und Wahnsinn, wo jede/-r den anderen mit Ideen und Trends übertrifft. Hier werden die Blickwinkel auf die Dinge verändert, fernab von jeglichen Ländergrenzen. Man wächst über sich selbst hinaus und versucht, das Unmögliche möglich zu machen. Dass das nicht nur Spaß ist, sondern auch harte Arbeit, weiß hier jeder.
Auch wir bemerken spätestens am Sonntag, dass 3 Tage Opti nicht nur Vergnügen sind, als wir uns erschöpft nach der Messe auf die Sitzgelegenheiten der U-Bahn-Station fallen lassen. Der Zug ist gerade vor unserer Nase weggefahren und bei dem ein oder anderen ist das erste Mal seit Donnerstag Zeit, durchzuatmen. Die Messe sitzt uns allen in den Knochen und die Müdigkeit gewinnt langsam die Oberhand. Es ist wie ein langes Festival-Wochenende, das sich dem Ende neigt. Irgendwie kann noch keiner wirklich fassen, dass es jetzt schon vorbei ist. Ein wenig Wehmut liegt in der Luft, die kontinuierlich von der Freude auf Zuhause überdeckt wird. Vielleicht haben wir noch nicht alle Eindrücke verarbeitet, doch eines steht bereits fest: Wir kommen wieder! Denn die Opti 2020 lässt sich am besten so beschreiben: Hier kann eben alles, aber nichts muss.
Anna-Lena Matzen und Luise Arndt (Fachbereich Technik - Augenoptik/Optische Gerätetechnik)
]]>„Ich habe die Ausschreibung in der Zeitung gelesen und mir gedacht: Das kann ich gut leisten und das würde mir Spaß machen“, erzählt der 20-Jährige. Denn er ist seit jeher neben der Schule engagiert. Als Oberstufenschüler leitete er ein halbes Jahr lang eine Schulklasse seiner ehemaligen Grundschule an, eine Nachrichtensendung für den bundesweiten Wettbewerb „Politische Bildung“ zu gestalten. Bei der letzten Oberbürgermeisterwahl drehte er mit einer Gruppe Jugendlicher und Streetworkern einen Film, in dem Jugendliche in der Stadt befragt wurden, was sie tun würden, wenn sie Oberbürgermeister wären. Der Film wurde vor einer Podiumsdiskussion mit den OB-Kandidaten im Haus der Offiziere gezeigt.
Seit vielen Jahren engagiert er sich im Verein PRO KIDS Gambia e. V. – dort sind auch seine Eltern ehrenamtlich tätig. Der Verein kümmert sich um Kinder im westafrikanischen Gambia und sorgt durch die Vermittlung von Patenschaften dafür, dass sie zur Schule gehen können. Mit Spendengeldern konnte auch ein neues Schulgebäude errichtet werden, das für viele den Schulweg verkürzt. Mit 16 drehte Rathmann einen Film darüber, wie Ehrenamtler des Vereins die Spendengelder vor Ort übergaben.
Denn das Filmemachen ist seine große Leidenschaft. Begonnen hat er als 14-Jähriger, als er zusammen mit seiner jüngeren Schwester einen Film für den Undine-Illustrationswettbewerb schuf – in 3000 Einzelbildern und Stop-Motion-Technik erzählten sie mit Lego-Figuren die Geschichte „Der traurige Prinz“. Dafür erhielten sie einen Sonderpreis. Das Filmemachen hat Marvin Rathmann so fasziniert, dass er immer wieder Filmprojekte realisiert hat, etwa für seine Schule, das von Saldern-Gymnasium. Insgesamt hat er in seiner Schulzeit etwa 40 Videos für einzelne Projekte, wie Tag der offenen Tür, Weihnachtskonzert, Wissenschaftstage usw., realisiert. Zudem hat er bei einem Film des Regisseurs Rosa von Praunheim im Bereich Kamera mitgewirkt und war mehrmals Praktikant beim MDR.
Vor diesem Hintergrund war ein Studium der Medieninformatik für Rathmann naheliegend. In den ersten beiden Semestern habe es noch viel Theorie gegeben, berichtet er, doch bald komme der praktische Teil, auf den er sich freut. Zwar gibt es pro Studienmodul und Semester nur eine Präsenzveranstaltung an der THB. „Aber ich bin regelmäßig auf dem Campus, gehe ich die Bibliothek, in die Mensa oder treffe mich mit Freunden“, sagt Rathmann. Im Studiengang wiederum erhalte er durch ältere Kommilitonen Einblicke in Berufsfelder. Und wie auch sonst an der Hochschule sei online ebenfalls alles sehr persönlich.
Marvin Rathmann ist voraussichtlich der letzte ehrenamtliche Kinder- und Jugendbeauftragte. Die Brandenburger Stadtverordneten haben beschlossen, das Amt bald als halbe Stelle auszuschreiben. Rathmann kann sich vorstellen, sich darauf zu bewerben, denn sein Studiengang ermöglicht ihm diese Flexibilität. Doch erst einmal richtet er sein Augenmerk auf seine ehrenamtliche Tätigkeit und die Projekte, die er da verwirklichen kann. So plant er ein größeres Projekt auf dem Marienberg mit Schulen – mehr will er noch nicht verraten. Für Rathmann ist sein Ehrenamt eine ideale Ergänzung zum Studium: „Ich lerne dabei sehr viel, etwa Kontakte zu knüpfen und Netzwerke aufzubauen, organisieren, sich einzubringen; das kann ich auch fürs Studium gut gebrauchen.“
]]>Rastow liegt zwischen Schwerin und Ludwigslust. Dort hat Clausen seit seinem 6. Lebensjahr Fußball gespielt. Er spielte in den verschiedenen Juniorenmannschaften, bis vor einigen Jahren Verletzungen ein Weiterspielen verhinderten. Er blieb dem Verein aber verbunden und als der Trainer der Herrenmannschaft sein Ehrenamt aus Zeitgründen aufgeben musste, bot Clausen an, das Training der Mannschaft zusammen mit einem Co-Trainer zu übernehmen. Die Vereinsleitung willigte gerne ein und so wurde Clausen im August 2017 Trainer der Herrenmannschaft, noch vor seinem Abitur im vergangenen Jahr.
Seit Herbst 2018 studiert Clausen an der THB Maschinenbau als dualen Bachelor-Studiengang. „Dual studieren wollte ich, seit dieses Studienmodell in der Mittelstufe einmal vorgestellt worden ist“, sagt Clausen. Ihn begeistert die Verbindung aus Theorie und Praxis. So habe er zwar im Rahmen des Studiums schon einmal im Labor für Computer Aided Design (CAD) gearbeitet. Richtig vertraut mit der für Ingenieure wichtigen Software wurde er jedoch erst, als bei seinem Arbeitgeber eine Treppe neu konstruiert und gezeichnet werden musste: „Das war eine Herausforderung, aber es wurde mir gut vom Chef und von den Kollegen erklärt“, berichtet Clausen.
Derzeit arbeitet der 19-Jährige in seiner Praxisphase bei den Hennigsdorfer Elektrostahlwerken (H.E.S.). Es ist ein Schwesterunternehmen der Brandenburger Elektrostahlwerke (B.E.S.), denn beide werden vom Konzern Riva Stahl betrieben. Deshalb hofft Clausen, dass er bald für den praktischen Teil des Studiums zum B.E.S. wechseln kann, dann entfiele die lange Anfahrt nach Hennigsdorf. Aktuell befasst sich Tim Clausen im Studium mit allgemeinem Maschinenbau. Bei der späteren Spezialisierung hat er derzeit die Antriebstechnik im Auge.
Aber das zeitaufwendige Studium hält den jungen Studenten nicht davon ab, jeden Freitagabend seine Mannschaft zu trainieren. Wenn gelegentlich ein Training unter der Woche stattfindet, dann übernimmt der Co-Trainer. Am Samstag hat Clausen dann Zeit für seine Freundin und seine Freunde, bevor am Sonntag das Ligaspiel ansteht. Oft wird gegen 14:00 Uhr gespielt, mit Nachbesprechung und Spielbestätigung durch den Schiedsrichter dauert es dann bis 17:00 oder 18:00 Uhr, bis er Abendbrot essen kann. Anschließend steigt er wieder in den Zug und kommt gegen 22:00 Uhr in Brandenburg an der Havel an.
Für sein Engagement ist Clausen Ende 2018 als „junger Fußballheld“ ausgezeichnet worden, als einer von sechs im Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern. Die Auszeichnung wird im Rahmen der Aktion Ehrenamt des Deutsche Fußball-Bunds (DFB) und der gemeinnützigen Gesellschaft KOMM MIT vergeben. Damit verbunden ist eine „Fußballhelden-Bildungsreise“ vom 27. bis 31. Mai 2019 zur nach Spanien an die Costa de Barcelona-Maresme. Darauf freut sich Clausen schon sehr.
]]>Wie man wahrscheinlich merkt, hatte ich nicht wirklich einen Plan. Meine Interessen waren zu breit gefächert und ich hatte keine Richtung im Sinn, in die ich gehen konnte. Hobby und Beruf wollte ich immer voneinander trennen, was die ganze Sache noch etwas schwieriger gestaltete. Außerdem hat mich ständig der Gedanke verfolgt, dass ich mich für nichts entscheiden konnte, solange ich nicht alles ausprobiert habe.
Als ich zum Ende des Abiturs dann auf allen Hochschul- und Universitätswebseiten nach einem Studiengang suchte, auf den ich mich bewerben könnte, wurden die Probleme immer größer. Zukunftsängste, Unsicherheit, die (nicht besonders gute) Abiturnote und natürlich das nötige Kleingeld. Kurz bevor ich die Hoffnung schon fast aufgegeben hatte, schaute ich nochmal bei der Website der Technischen Hochschule Brandenburg vorbei und stöberte durch die Studienangebote.
Dort habe ich das Probestudium MINTLOOK entdeckt. Es richtet sich an Abiturientinnen und Abiturienten, die sich vor dem Studium in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) ausprobieren wollen. Insgesamt dauert das Programm 9 Monate. Man besucht Vorlesungen und drei Praktika in den MINT-Bereichen und erhält für die Arbeit eine Vergütung. Hört sich doch super an! Also entschloss ich mich, mich dort zu bewerben und ein weiteres Jahr in meiner Heimatstadt zu bleiben, um an meinen Stärken und Schwächen zu arbeiten. Außerdem bat mir dies die perfekte Möglichkeit, meine Entscheidung für einen Studiengang noch etwas länger zu überdenken.
Worüber in diesem Blogeintrag aber hauptsächlich berichtet werden soll, ist mein 2. Praktikum im Forschungsbereich Medizininformatik der TH Brandenburg. Es war anfangs nur ein „Ausweich“-Praktikum, da die eigentlich vorhergesehene Firma mich aus firminternen Gründen nicht annehmen konnte. Glück gehabt, denn dadurch wurden mir nur Vorteile geboten. An der TH Brandenburg wurde ich Teil der Forschung, in einem sehr familiären Umfeld, konnte dazu mein Allgemeinwissen stärken und musste durch den günstig gelegenen Standort kaum pendeln. Das Gebiet, in dem ich mitwirken durfte, beschäftigte sich derzeit mit der Medikamentenverwechslung und lief unter der Führung von Prof. Dr. Thomas Schrader. Sein Ziel war es, eine Datenbank aufzustellen, in der Medikamentenverwechslungen aufgeführt werden. Hierbei drehte sich alles um Look-Alike und Sound-Alike-Medikamente. Meine hauptsächliche Aufgabe war es, anhand von CIRSmedical`s-Fehlerberichten eine Auswertung von (zunächst) 100 Berichten vorzunehmen, um zu erforschen, wie oft Medikamentenverwechslungen zustande kommen. Nach und nach wertete ich jedoch immer mehr Fälle aus, sodass im Endeffekt ca. 400 Fälle betrachtet werden konnten. Aus den Ergebnissen erstellte ich Datenbanken, in denen alle Kriterien und Fakten eingetragen wurden. Somit konnte man nach und nach Statistiken aufstellen und die Werte in die Forschung einfließen lassen. Des Weiteren konnte ich den Mitarbeitern des Projektes immer wieder unter die Arme greifen und Aufgaben erledigen, die notwendig waren, um mit der Forschung voran zu kommen.
Ich bin mit der Arbeit an der TH Brandenburg sehr zufrieden gewesen und habe mich so gut in das Umfeld eingelebt, dass ich am liebsten noch weitere 3 Monate bleiben würde.
Ein Praktikum an der Technischen Hochschule Brandenburg kann ich nur empfehlen!
Wir sitzen in einer ehemaligen Seifenfabrik in Berlin-Kreuzberg, in deren lichtdurchfluteter Dachetage Entwickler, Projektmanager, Konzeptioner, Texter und Designer für kreative Lösungen sorgen. Das Arbeitsklima wirkt sehr vertraut, beinahe familiär zwischen den Mitarbeitern der Firma. 2009 begann hier alles mit einer Hand voll Idealisten, die die Vision von einem besseren Team in einer Landschaft voller Ideen und Experimente hatten. Am Idealismus hat sich nichts geändert, nur die Prozesse laufen heute professionalisierter ab. „Acht Jahre Erfahrung, viele Projekte und der damit einhergehende Erfolg sind Beweis dafür, dass wir viel richtig gemacht haben. Es gibt klare Arbeitsprozesse, es stützt sich momentan nichts mehr auf das Glück. Wir haben uns vieles bewahrt, sind noch immer eine Firma in Aufbruchstimmung, kein starres Gebilde und ständig dabei, weiter dazuzulernen.“, so der Referent und Berater für Online Marketing, Philipp Wilimzig. Wenn Philipp die ikusei in einem Satz beschreiben müsste, dann wäre es dieser: „Die ikusei ist ein Team von Softwarespezialisten, die für ihre Kunden immer die neusten und besten Lösungen kreiert.“
„Der Erfolg einer Firma“, so erzählt er uns, „definiert sich für mein Verständnis vor allem durch zufriedene Kunden und damit einhergehend durch zufriedene Mitarbeiter. Das eine ist ohne das andere nicht viel wert.“ Welche Voraussetzungen muss man mitbringen, um Teil des Teams zu werden, fragen wir. „Es ist schwierig, ganz genaue Kenntnisprofile zu benennen,“ so Philipp. „Da uns die Persönlichkeit wichtiger ist, als der geradlinige Lebenslauf. Der Mensch an sich interessiert uns. Wir suchen Leute mit Neugierde, Lust auf neue Herausforderungen, neue Themen, Spaß an Software und Technologie. Mitarbeiter mit der gewissen Lust, eigenverantwortlich zu arbeiten und mit dem Willen, das Team zu bereichern und gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Wo unsere technologische Reise hingeht, ist schwer zu sagen. Sicher bleiben wir bei Ruby on Rails als freie Software und bauen Linux-basierte Server weiter aus, aber vielleicht arbeiten wir zukünftig auch mehr mit JavaScript oder die nächste PHP-Version wird interessant für uns. So genau kann man das nie wissen, denn wir sind dynamisch und ständig im Wandel.“, ergänzt er.
Die ikusei ist klein, aber dadurch besonders wendig und anpassungsfähig an Markt-, Kunden-, aber auch Mitarbeiterwünsche wie die Geschichte von Klaus Schwarz, derzeit Student im Masterstudiengang Informatik an der THB, beweist. 2016 kam er in den Ferien zwischen Sommer- und Wintersemester in die Firma. Im Zentrum für Gründung und Transfer hatte man ihm den Kontakt vermittelt. Eigentlich nur auf der Suche nach einem Ferienjob blieb der Informatikstudent über diesen hinaus der ikusei treu. „Ich wollte für mich herausfinden, wie gut ich schon auf die Bedürfnisse der IT-Arbeitswelt eingestellt und wie ich auf die Praxis vorbereitet bin.“, so Klaus, der im früheren Leben schon in einer Management-Position im Automobilbereich tätig war. Schnell arbeitete er hier als Admin und DevOps in einem Bereich, der extra für ihn geschaffen und vorher so nicht besetzt worden war und brachte eigene Ideen für Server-Architektur, Betriebssystemstrukturen und Automatisierungsprozesse ein, die das gemeinsame Arbeiten bereicherten.
Mittlerweile läuft die Firmensoftware auf einem von ihm konstruierten Betriebssystem und im ersten Quartal 2018 soll es ein Tochterunternehmen der ikusei GmbH in Brandenburg an der Havel geben mit Klaus Schwarz als geschäftsführenden Gesellschafter. Dieses wird sich für seine Kunden um die Grundlage jeder Webanwendung als Service kümmern. Die große Verantwortung, die ihm das ikusei-Team von Anfang an entgegenbringt, gefällt dem Masterstudenten besonders gut. „Es hätte kaum einen einfacheren Einstieg für mich geben können, um herauszufinden, was ich nach dem Studium machen will.“, so der 30-jährige. „Wenn man, wie ich nicht der Typ ist, der sein Leben lang nur auf Anweisung arbeiten will, sondern selbst mitgestalten und Ideen einbringen möchte, dann ist man hier genau richtig. Die ikusei hat es mir ermöglicht, mich in dem Maße einzubringen, wie ich es wollte und vor allem in den Bereichen, die mich interessieren. Es gibt nicht unbedingt feste Rollen, hier kann man sich entwickeln, sich erfinden und sich seinen Aufgabenbereich selbst schaffen und diesen aktiv mitgestalten. Man bekommt viel Freiheit bei gleichzeitiger Professionalität. Es ist nicht so, dass ich hier mit meiner Arbeit allein gelassen wurde, im Gegenteil. Die ikusei bietet eine stabile Umgebung mit dem richtigen Input. Sie investiert viel Energie, um junge Leute auf ihrem Weg zu unterstützen. Freiheit ja, aber mit Begleitung.“
„Freiheit und Verantwortung gehen immer einher.“ so sein Chef, Philipp Wilimzig, „wenn ich frei gestalten will, dann muss ich Verantwortung übernehmen und andersherum. Aufgrund des starken Wandels im Bereich der IT kann man nicht sagen, dass jemand mit 20 Jahren Berufserfahrung immer einen Vorteil gegenüber einem Berufseinsteiger hat. Es ist wichtig, das entgegengebrachte Vertrauen und die Gestaltungsfreiheit der eigenen Arbeit effektiv zu nutzen zum Beispiel für die Einarbeitung in neue Themen. Verantwortlich mit der Freiheit umzugehen ist dabei das wichtige und das hat Klaus so gut unter Beweis gestellt, dass er nun bald seine eigene Firma führt.“
Auch in der neuen Firma in Brandenburg soll individuelle Beratung eine übergeordnete Rolle spielen, wie schon bei der ikusei. „Es gibt unheimlich viele Möglichkeiten und Lösungen für ein und das selbe Problem,“ erklärt uns Philipp „Fachkenntnisse sind hierbei wichtig, um die beste individuelle Beratung und darauf folgende Lösung anbieten zu können. Wir wollen den Spagat zwischen standardisierten Paketdienstleistungen ergänzt mit individueller Beratungs- und Betreuungsleistung schaffen. Mit uns können Webverantwortliche wieder ruhig schlafen, weil sie wissen, dass der Server auch nachts läuft.“
Warum Brandenburg? „Ausschlaggebend für die Überlegung waren die Fähigkeiten und das Talent unseres Mitarbeiters Klaus. Wir wollten etwas finden, das seine Interessen abdeckt und dies mit seinem Leben und Studium in Brandenburg verknüpft. Markt und Nachfrage für die angedachten Services der Firma sind da, denn schlecht gewartete IT-Projekte gibt es viele. Ein weiterer Aspekt ist der Vorteil, flexible kleine Einheiten zu schaffen und nicht eine große Firma, die alle Aufgabenbereiche vereint.“, so Philipp weiter. „Außerdem wollen wir mit Standort in Brandenburg unsere Kooperation mit der Hochschule stärken und vielleicht auch auf die Lehre Einfluss nehmen.“
„Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist, es wär‘ nur deine Schuld, wenn sie so bleibt.“ zitiert Philipp abschließend einen Song der Ärzte. In seinem Unternehmen kann man die Firmengeschichte mitschreiben, wenn man nur offen, neugierig und mutig genug ist. Wer sich traut, ist jederzeit herzlich willkommen. Die ikusei GmbH wird beispielsweise auf der nächsten Firmenkontaktmesse der Hochschule vertreten sein. Schaut doch einfach mal vorbei.
Nahezu das gesamte Bowling-Center war besetzt von Studierenden der Technischen Hochschule. Nur eine Bahn blieb den übrigen Besuchern. Die Gruppen waren gut gemischt, sodass sich auch Studierende aus unterschiedlichen Fachbereichen austauschen konnten.
Geplant sind in Zukunft natürlich weitere Veranstaltungen für ein studentisches Miteinander neben dem alltäglichen Lernen. Zu viel darf noch nicht verraten werden, aber das nächste mal lädt der AStA vielleicht zu einer (Party-)Bootsfahrt ein.
]]>Im Jahr 2015 gründet Andy Kraus (27), Informatikstudent, zusammen mit Stefanie Günther (29) damals noch mitten im BWL-Studium, die UG Nexstaa. "Die Idee für den Namen war eigentlich im Spaß entstanden, als wir mit verschiedenen Worten herumspielten. Nächster Star – Next Star – Nexstaa“, erinnert sich Kraus.
Gemeinsam entwickeln sie die Idee für ein soziales Musik-Netzwerk weiter und gehen im Jahr 2016 damit an den Start. Sie wollen jungen, neuen Künstlern fern ab vom Mainstream eine Plattform geben, um ihre Musik GEMA-frei zu vermarkten. „Wir wollten den Künstlern vor allem die Chance geben, ihre Musik an ihre Fans zu bringen, quasi eine Infrastruktur schaffen“, so Andy Kraus. Seitdem hat sich einiges getan. Nexstaa hatte seinen ersten großen Auftritt beim diesjährigen Campusfest und bot 3 regionalen Bands eine Bühne. Stefanie Günther hat ihr Studium beendet und steht mitten im Berufsleben, was sie jedoch nicht davon abhält, weiter mit Kraus zusammenzuarbeiten. „Sie ist und bleibt die Chefin über die Finanzen“ schmunzelt dieser. Nexstaa holt sich Maximilian Strehse (Master of Science im Fach Informatik) als neuen Mitgründer ins Boot und hat Anfang des Jahres einen Relaunch.
Das kreative Duo aus Kraus und Günther hat außerdem ein weiteres Unternehmen ins Leben gerufen: "K&G-Webservices", welches Dienstleistungen im Bereich Online Marketing und Webentwicklung anbietet. Neben den angebotenen Dienstleistungen unterstützen Kraus und Günther auch frisch gegründete Firmen in der Startphase. Für Firmenanteile wird diesen finanziell unter die Arme gegriffen. „Mit den eigenen Marketing-Erfahrungen, die ich in den zwei Jahren mit Nexstaa sammeln durfte und den Kenntnissen, die ich mir im Selbststudium beigebracht habe, möchte ich neuen StartUps helfen, ihre Ideen richtig zu vermarkten, denn das schwerste an der Selbstständigkeit ist meiner Meinung nach, den Zustand zu erreichen, an dem man auch davon leben kann.“ so Kraus, „… man muss ersteinmal buchstäblich durch den Schlamm robben.“ Aller Startschwierigkeiten zum Trotz hat er immer an seinem Traum und damit an Nexstaa festgehalten und tut es noch heute. Auch wenn es nicht immer leicht war, hat er nicht aufgegeben. Heute will er anderen dabei helfen, ihre Träume zu verwirklichen. „Zu mir kann jeder kommen, der eine Idee hat und an diese glaubt,...“ so der Jungunternehmer, „...Hauptsache es hat etwas mit dem Internet zu tun.“
Nexstaa wird sich zukünftig hauptsächlich auf die Vermittlung von Bands stützen. Das klappt bereits sehr gut. Geplant ist eine automatisiert Vermittlung von Künstlern an Veranstalter. Ein Bereich für Band-Merchandise soll durch einen Kooperationspartner geschehen. Hier sollen unter anderem Schallplatten und CDs verkauft werden. Auch finden weiterhin Treffen mit Bands im Orwohaus Berlin, Europas größtem Bandhaus, statt. Nexstaa ist also nach wie vor DIE Adresse für aufstrebende regionale Musiker.
Für mehr Infos schaut doch einfach mal hier: www.kg-webservice.de , www.nexstaa.de
]]>Am späten Nachmittag wurde von einer Gruppe ein Volleyballturnier organisiert. Hier traten sieben Teams gegeneinander an und wir lernten uns schon etwas kennen. Wir begannen mit der Pressearbeit und schossen die ersten Fotos. Ab 19 Uhr war ein Grillabend mit Siegerehrung organisiert. So konnte das Siegerteam „die Dualen“ eine Magnumflasche Sekt köpfen und die Gruppe „Catering“ sorgte für unser leibliches Wohl, was hervorragend klappte. Parallel kümmerte sich die Gruppe „Management“ um die Finanzierung von Verpflegung und Getränken für den gemütlichen Abend. Besonders hervorzuheben ist hier der Grillabend. Beim gemeinsamen Ausklingen des Tages mit ordentlich Musik und verschiedenen Getränken sind alle ins Gespräch gekommen. Es wurde viel gelacht und alle konnten den Abend genießen. Durch die eigenverantwortlichen Teamaufgaben (von Animation über Catering, Musik-Management bis Pressearbeit) lernten sich die Teammitglieder nochmals näher kennen und alle beteiligten waren daran interessiert, den Aufenthalt in Bollmannsruh angenehm zu gestalten. Der nächste Morgen startete zeitig. Schon um 7:30 Uhr wurde lautstark mit „Guten Morgen Sonnenschein“ durch das Team „Fitnesscoaching“ geweckt und es konnten 59 Sportler und 5 Sportlerinnen zum intensiven Frühsport motiviert werden. Nach einem leckeren Frühstück gab Frau Steinicke nützliche Tipps ohne Tricks rund um den Studentenalltag mit einem Campusknigge.
Was genau ist eigentlich Strom und wie kommt der in die Steckdose oder wie funktioniert 3D-Druck und kann man Häuser oder Organe wirklich drucken?
Viele interessante Themen, „die man immer schon mal wissen wollte“, wurden im Vorfeld vergeben und stellten schon eine Herausforderung dar. Während die Hälfte der Teams zuerst den Matheübungen von Dr. Esser folgte, arbeiteten die anderen intensiv an der Vorbereitung der Kurzvorträge, anschließend wurde gewechselt. In fachlicher Teamarbeit, auf die einige von uns nur allzu gerne verzichtet hätten, galt es pro Gruppe ein Fachthema zu bearbeiten. Dazu wurden alle mitgebrachten Vorbereitungsunterlagen der jeweiligen Teammitglieder gesichtet und Kurzpräsentationen ausgearbeitet. Zwischen dieser wirklich anstrengenden Arbeit gab es selbstverständlich Pausen zur Regeneration. Zwei Animationsteams begleiteten diese Erholungsphasen und animierten zu verschiedenen Wettbewerben wie dem Bau von Leonardo-Brücken aus Holzteilen, Kreiseln aus Büroklammern oder zum Konstruieren von Pyramiden aus verschiedenen Teilen. Die Brücke zu bauen war eine wirkliche Herausforderung, da diese nur über die Eigenstatik halten musste - ohne Schrauben oder sonstigen Hilfsmitteln. Ein Fehler beim Bau der Brücke brachte diese sofort zum Einsturz. Nach der Mittagspause begann der von allen gefürchtete Präsentationsteil. Es war gar nicht so einfach, vor einem so großen Auditorium frei zu sprechen und das Thema nur mittels Tafel möglichst interessant zu veranschaulichen. Sehr aufmerksam und gespannt lauschte das Publikum den Präsentationen und alle Teams meisterten ihre Aufgabe mit Bravour. Fazit: Als wir am 18.09.17 von der spontanen Exkursion erfahren haben, dachten sicher viele was das nun soll. Trotzdem sind fast alle dabei gewesen! Der Nachmittag mit dem Volleyballturnier und dem Grillabend war ein voller Erfolg. Wir konnten viele unserer Kommilitonen kennenlernen, was den Start für das Studium vereinfacht. Die willkürliche Gruppeneinteilung hat es ermöglicht. In einigen Vorlesungen treffen wir Kommilitonen der anderen Studiengänge, ein Kennenlernen war also für die Vernetzung der einzelnen technischen Studiengänge wirklich gut. Das Programm in Bollmannsruh war abwechslungsreich gestaltet, sodass sich keiner langweilen musste. =) Dank an das Projektteam „Vielfalt in Studium und Lehre“ für die finanzielle und personelle Unterstützung und an das Orga-Team des FBT unter Leitung von Christian Schwechheimer für die Hilfe bei der Durchführung.
]]>Mehr als 400 Kinder aus Grundschulen der Stadt Brandenburg und Berlin erlebten am 21. Oktober 2017 im Audimax eine spannende Kindervorlesung zum Thema Zahlen. Die Experimentiervorlesung bot viel Merkwürdiges, Rätselhaftes und sogar Magisches. Und alle waren zum Mitmachen bei den Zahlentricks eingeladen.
Mit der Kinderuni will die THB schon die Grundschüler für Mathematik und Technik begeistern und sie dadurch für die sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) interessieren.
Die nächste Kindervorlesung wird für September 2018 geplant.
]]>Ebenfalls an Bord waren mehrere Kapitäne, Fachmänner- und Frauen mit Expertise rund um die Themen Start-Up, Gründung und Unternehmen, auf deren Fachwissen die Studierenden zurückgreifen konnten. So unterstützte Herr Keil als Kapitän das Team Blau mit seiner Erfahrung in Sachen Recht oder Herr Anuth das Team Grün mit seiner Erfahrung als Gründer. Weitere Kapitäne wie Frau Reder, Frau Bendel und Herr Engelmann eiferten gemeinsam mit den Studierenden um die beste Start-Up-Idee des Tages. Für die Präsentation vor einer knallharten Jury wurde gebastelt, gebaut und geprobt, denn jede Gruppe wollte mit ihrem Start-Up gewinnen.
Und die Vielfalt hätte nicht größer sein können. In der Präsentationsrunde wurden Start-Ups mit verschiedenen Ideen zur Vernetzung von Studierenden und zur Erschließung von Wohnraum vorgestellt, aber auch ungewöhnliche Ideen wie die einer mobilen und interaktiven Speise- und Getränkekarte, dem sogenannten Bier-Desk, oder eines interaktiven Lernhelfers, der wie ein digitales Haustier trainiert und bekleidet werden kann. Das Rennen machte allerdings eine ganz besondere Start Up-Idee. Mit den Worten „Wir kennen doch alle diesen einen Freund, der sich immer von anderen was schnorrt“ wurde das Projekt „SchnorrMe – Hast du mal ´ne Kippe?“ vorgestellt. Dieses Unternehmen basiert auf den Grundbedürfnissen eines Jeden: Alkohol und Zigaretten, so die Erfinder. In diesem Sinne endete das erste Start-Up-Boot der Technischen Hochschule Brandenburg mit leckeren Getränken und anregenden Gesprächen über Studium, Zukunft und Gründung um 21 Uhr wieder im sicheren Hafen.
Eleni Kofekidou, Teilnehmerin an der Start-up-Bootstour, war danach ganz begeistert: „Hier mitzumachen war eine der besten Entscheidungen, die ich in den letzten Wochen getroffen habe! Uns wurde ein tolles Programm geboten, voll von mit Spaß durchtränktem Ernst und einer wunderschönen Aussicht auf Brandenburg von der Havel aus. Es war wirklich motivierend, sich mit Gleichgesinnten über Ideen auszutauschen und einen ersten Projektpitch innerhalb kürzester Zeit auf die Beine zu stellen. Genau solche Veranstaltungen wünsche ich mir auch in Zukunft für mein Studium an der TH Brandenburg. Weiter so!“
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Bevor es zum Mittagessen in die Mensa ging, startete eine Technik-Rallye durch alle Labore und Werkstätten. Besonders beeindruckend war dabei der Windkanal.
Das Mittagessen war dann das nächste Highlight war die Mittagspause. „Das Essen ist ja richtig lecker. Und sogar billiger als in der Schule. Außerdem gibt’s mehr Auswahl“. Wie die meisten jungen Gäste hat sich Louis für Nuggets und frische Pommes entschieden.
Gefunden hat er das Angebot der THB im Internet, auf den Seiten des Zukunftstags. Das Angebot der THB fand er spannend. „Es gab ja richtig viele verschiedene Workshops. Das fand ich gut. Da war ja schon ein fertiges Programm im Internet.“
Ob er sich jetzt vorstellen kann, nach dem Studium zu studieren? „Klar. Und wenn es in Richtung Technik geht, dann in Brandenburg.“ An der THB gefällt ihm neben dem Studienangebot und das Essen auch der Campus. „Cool, dass der Campus für alle offen ist. Und man kann hier ja auch einiges machen.“ Die Nähe zu Berlin findet er gut, aber wichtig wäre es ihm bei der Studienplatzwahl nicht. Für ihn kommt es auf das Studienangebot an. Und das ist für ihn an der THB einfach super.
]]>Der Link zum Film:
https://www.youtube.com/watch?v=kyLIl4HX1eA&t=196s
Ich bin Marius Liefold, Medizininformatiker, M.Sc., aus Brandenburg an der Havel und Vizepräsident von Rotaract Brandenburg/Havel.
Mein Name ist Dennis Wagner. Ich komme ebenfalls aus Brandenburg an der Havel. Ich habe einen Master Abschluss in Informatik, mit dem Schwerpunkt Medizininformatik
Ich bin Alexander Pokraka. Ich bin Student im Master Informatik – aktuell im 2. Fachsemester.
THB: Und euer Produkt? Stellt es ebenfalls mal kurz vor: was kann es?
Marius: mTriage+ ist ein preiswertes, mobiles und modulares telemedizinisches System zur Unterstützung der medizinischen Versorgung von Patienten, vorrangig in Entwicklungs- und Schwellenländern. Grundproblem ist, dass es sehr viele kranke Menschen, aber nur wenig Ärzte gibt. Für uns war klar: wir brauchen ein benutzerfreundliches System, um Entscheidungen von Pflegekräften oder Gesundheitspersonal in Entwicklungs- und Schwellenländern zu unterstützen. Grundprinzip ist: mobile, einfache, modulare, robuste Gerätetechnik verknüpft mit Vereinfachung und Automatisierung – und zwar von der Konfiguration bis zur Auswertung der Ergebnisse. mTriage+ zeichnet relevante Biosignale (EKG, Atmung, Blutdruck u.v.m.) auf, speichert und analysiert sie. Anwender sind Krankenschwestern oder Medical Street Worker. Diese stehen immer wieder vor komplexen Entscheidungssituationen, die sie nicht ohne Hilfe beurteilen können. Hier bietet der mTriage+ automatisiert Informationen und Hinweise, ob eine Notfallsituation oder dringender Handlungsbedarf besteht. Außerdem schlägt mTriage+ das weitere Vorgehen vor.
Dennis: Zur effizienten und standardisierten Eingabe verwenden wir für die Eingabe der Symptome und Diagnosen einen Barcode-Scanner. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit via E-Mail oder Video Kontakt mit einem Arzt aufzunehmen. Die Grundkonfiguration lässt sich auf verschiedenste Indikationen wie Infektionskrankheiten oder Katastrophenmanagement ausweiten.
THB: Wie und in welchem Rahmen seid ihr auf die Idee gekommen?
Alex: Marius und Dennis hatten im Masterstudium das Studienfach telemedizinische Dienste belegt. Dort waren viele Studierende aus Kamerun. Sie hatten die Idee, etwas für die medizinische Versorgung in Kamerun zu entwickeln. Initial fokussierten wir uns auf den Schwerpunkt Müttersterblichkeit, da diese in dieser Region Afrikas weltweit die meisten Todesfälle zu verzeichnen sind.
THB: So habt ihr euch dann als Team gefunden?
Dennis: Marius und ich haben zusammen studiert. Im Bachelor Studium Medizininformatik hat sich dann so eine Freundschaft entwickelt. Wir haben zudem im Studium immer wieder zusammen an Projekten gearbeitet und die sich ergänzenden Kompetenzen schätzen gelernt. Alex haben wir durch sein Pflichtpraktikum im Medizininformatik Bachelor kennen gelernt. Er hat bei unseren Mentor Prof. Dr. Thomas Schrader einen kleinen Server aus Raspberry Pis entwickelt. Dieser passte perfekt in das Konzept unserer Telemedizineinheit, da wir ein zentrales System benötigten, das die Daten mehreren Koffern untereinander synchronisiert und sichert. Seit dem Arbeiten wir Hand in Hand zusammen.
THB: Wie ist der aktuelle Stand?
Alex: Wir befinden uns alle in einer EXIST-Förderung. Das ist eine Maßnahme vom Projektträger Jülich (PTJ) und wird zu 75% aus EU-Fördermitteln getragen. Marius und Dennis sind als Alumni gefördert, ich als (Master-)Student. Gegründet wird noch in diesem Jahr.
THB: Noch einmal zum Produkt – wurde es auch schon außerhalb des Labors getestet?
Dennis: Prof. Dr. Thomas Schrader, Marius und ich waren Anfang 2016 in Kerala, Indien. Dort hatte eine NGO zwei Einheiten sowie einen Server für eine Pilotstudie erworben. Initial ist die Zusammenarbeit durch eine Publikation unseres Projekts bei der GMDS 2015 zustande gekommen. Dort haben wir einen Internisten aus Berlin kennengelernt, der in dieser NGO tätig ist. In Indien waren wir ca. 3 Wochen und haben das System implementiert, die Abläufe vor Ort erfasst und das System darauf angepasst. Und wir haben die Pflegekräfte vor Ort geschult. Ende des Jahres geht es dann nach Kamerun.
THB: Wie kam der Koffer an?
Marius: Hier haben wir die komplette Klaviatur an Erfahrungen erlebt. Das beste indirekte Kompliment hatte uns eine der Medical Street Workerinnen beschert. Sie ist Inderin, Mitte 40, und hatte in ihrem gesamten Leben noch nie einen Computer in der Hand. Nach anfänglichen Problemen – sie wusste schlichtweg nicht, welcher Buchstabe wo auf der Tastatur ist - ist etwas sehr Bemerkenswertes passiert: sie ist nach einer Woche keine 10-Fingertipse geworden, hat aber durch die parallele Verwendung des Systems mitbekommen, dass es tatsächlich einen Mehrwert für sie generiert. Am Ende hat sie immer unseren Internisten weggeschubst und gemeint, sie mache das jetzt! Folglich hat sie aus eigener Motivation ihre Kolleginnen eingearbeitet und war gebannt vom System.
THB: Was sagen Ärzte, Krankenkassen und Helfer zu mTriage+?
Marius:
Ein wichtiges Werkzeug, um die Versorgung der Schwangeren systematisch zu verbessern. Prof. Lazare Kapute, Président de l'Université des Montagnes B.P. 208 Bangangté – Cameroun
Mich überzeugen die vielfältigen Möglichkeiten – anpassbar und kostengünstig! Prof. Robert J. I. Leke, Hopital Catnral Yaounde Gynécologue Obstetrician B.P.1935 Yaounde, Cameroun
Wir bereiten gerade die telemedizinische Versorgung für unsere Region Buea mit den mTriage-Koffern vor und denken über die Digitalisierung auch in unserem kleinen Krankenhaus nach. Damit hätten wir eine umfassende, preisewerte und noch weiter ausbaubare Lösung. Elvis Akomoneh Achondou M.D. Trust University Buea, Cameroun
Ich bin mir sicher, dass das Triagierungs- und Entscheidungsunterstützungsprinzip von 'mTriages' wesentlich zur Verbesserung der Versorgung chronisch erkrankter Menschen in Ländern mit limitierten Ressourcen beitragen kann. Timm Schneider, 2. Vorsitzender Samhathi Hilfe für Indien e.V. Vivantes Klinikum Berlin
THB: Was sind jetzt eure nächsten Schritte?
Dennis: Wir wollen das System als mobile und stationäre Version entwickeln. Das ganze System soll als Low-Cost Medizininfrastruktur konzipiert, entwickelt und verkauft werden. Das System soll einfach sein, keinem nützt vor Ort ein Krankenhausinformationssystem wie wir es in Deutschland kennen - das ist viel zu komplex. Es sind einfache, individuelle und preiswerte Produkte, welche in Entwicklungs- und Schwellenländern die medizinische Versorgung verbessern können. Wir werden eine Crowdfunding-Kampagne starten und so Investieren gewinnen.
THB: Wo seht ihr euch in 5 Jahren?
Alex: Hoffentlich als erfolgreiche Unternehmer mit einem breiten Portfolio und vielen Kooperationen, besuchten Orten sowie vielen Systemen, welche den Menschen helfen gesünder und länger zu leben.
Vielen Dank. Wir wünschen Euch viel Erfolg!
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"Unser Ziel war es, die Generation Y, die den Hauptteil der Nutzerinnen und Nutzer der Hochschulbibliothek ausmacht, besser zu verstehen und damit gezielter auf ihre Bedürfnisse eingehen zu können. Ein großes Dankeschön an Frau Prof. Lüthy für diese tolle Veranstaltung."
Dr. Birgit Zänker, Leiterin der Hochschulbibliothek
Am 28. Februar 2017 gab es einen Erfahrungsaustausch mit der Stadtteilbibliothek Hohenstücken der Fouqué-Bibliothek Brandenburg. Bereits seit 1992 bestehen enge Kontakte zwischen der Hochschulbibliothek und der Fouqué-Bibliothek mit kollegialen gegenseitigen Besuchen - insbesondere, um die Angebote der besser kennenzulernen und somit die Nutzerinnen und Nutzer besser über die Angebote der jeweils anderen Bibliothek beraten zu können.
Hochschulbibliotheks-Mitarbeiter Marcus Heinrich, führte – als thematische Fortführung seiner Masterarbeit - ein dreiwöchiges Praktikum im Servicezentrum Forschungsdaten und -publikationen an der TU Berlin durch. Im Fokus stand das Kennenlernen der vielfältigen Dienste und Tools, um künftig das Forschungsdatenmanagement der THB aktiv und qualifiziert mitgestalten zu können.
Außerdem fuhren drei Mitarbeiterinnen der Hochschulbibliothek am 11. März nach Cottbus zum Tag der Bibliotheken in Berlin und Brandenburg. In zahlreichen Vorträgen und Gesprächen berichteten die Teilnehmer über ihre Aktivitäten. Marcus Heinrich hielt einen Vortrag zum Thema: „Forschungsdatenmanagement – eine Aufgabe für Bibliotheken?“
Lernen hört nie auf - auch nicht für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule.
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Der Kurs
Dabei geht es nicht um Kreativitätstechniken – sondern um die Art, die Welt zu sehen und auch die eigene Arbeit einzuordnen. „Ingenieurinnen und Ingenieure wenden Techniken und Methoden an, die Umwelt und Gesellschaft oft verändern. Gleichzeitig prägt das berufliche Umfeld, die Arbeit, auch die Art und Weise der Ingenieurinnen und Ingenieure, die Welt zu sehen und die Dinge zu bewerten, “ erläutert Prof. Dr. Guido Kramann seine Intention.
Das neue Fach künstlerische Forschung soll helfen, hier ein Bewusstsein zu schaffen „Dies geschieht aber nicht durch die Einführung in ein systematisches Gedankengebäude, beispielsweise zu Technikethik oder Technikfolgenabschätzung, sondern durch die Sensibilisierung für meistens nicht wahrgenommene Eigenheiten der Dinge.“
In der Theorie bezieht er sich auf die Phänomenologie und deren Begründer Edmund Husserl. Husserl fordert, sich vorschneller Weltdeutungen zu enthalten und sich bei der analytischen Betrachtung der Dinge an das zu halten, was dem Bewusstsein unmittelbar erscheint. "In der Regel übersieht man, dass man sich sehr schnell ein Bild von den Dingen macht und vergisst, wie viele Bedeutungen das Objekt noch haben kann,“ erklärt Kramann.
Als Beispiel nennt er die Sonne. Ingenieurinnen und Ingenieure fällt dann ein: Energiespender. Was fehlt sind die Assoziationen wie etwa Strand oder Sonnenaufgang. Ein anderes Beispiel: wir sehen einen Kühlschrank und wissen, was es ist. Man könnte sich ja auch einfach draufsetzen. Dann wäre er ein Hocker.
Vermitteln will Professor Kramann die Methodik durch die Kunst und hier die Richtung, Dinge in einem anderen Kontext zu betrachten. Dazu liest und schreibt er mit den Studierenden auch Haikus. Haiku ist eine traditionelle, japanische Gedichtform, die heute weltweit verbreitet ist. Das Haiku gilt als die kürzeste Gedichtform der Welt. Ein Beispiel:
Neue Galaxie entdeckt
ich rühre im Kaffee
Jörg Rakowski: Stolz, Rainer & Wenzel, Udo (Hg) (2012). Haiku hier und heute. München: Deutscher Taschenbuch Verlag
Die Studentin
Franziska Nabrdalik ist Ingenieurin. Damit ist sie es gewohnt, sämtliche Zusammenhänge nach dem Ursache-Wirkungs-Prinzip zu untersuchen und immer einen möglichen Lösungsvorschlag in petto zu haben. In ihrem anschließenden Wirtschaftsstudium hat sie diese Methode um die Faktoren Effizienz und Effektivität erweitert. Der Kurs Künstlerische Forschung brachte noch mehr neue Erkenntnisse: „Dieser Kurs lehrte mich eine andere und vor allem sensiblere Wahrnehmung meiner Umwelt.“ In ihrem Projekt ‚Die Felge als Mandala‘ wollte sie eine neue Perspektive auf bekannte Zusammenhänge zeigen.
„Die Idee kam mir, als ich mit dem Auto im Stau stand“. Die Felgen eines Autos haben sie an Mandalas erinnert: „Das wirkte irgendwie entspannend und beruhigend auf mich. Ich habe mich entschieden, mich nicht zu ärgern – sondern in der gewonnenen Zeit bewusst zu entspannen.“ Mit ihrem Kunstprojekt will sie diese Erfahrung weitergeben. Da sie gern näht, entstand die Idee, aus vielen Radkappen ein Mandala erzeugen und eine Patchworkdecke herzustellen. „Beim Patchworken geht es darum, aus alten Stoffresten etwas Neues zu schaffen. Auch bei dem Projekt wird aus etwas Altbekanntem etwas Neues."
Die Ausstellung
Einen Einblick in alle künstlerischen Projekte des Semesters gibt es am 7. Februar, 15:30 Uhr im Landesmuseum im Paulikloster, Neustädtische Heidestraße 28.
Wer ebenfalls Interesse an Künstlerische Forschung hat: Das Wahlfach wird im Wintersemester mit 4 SWS für alle Masterstudiengänge der THB (außer Informatik) angeboten und mit 7,5 Credit Points angerechnet.
Fragen an Prof. Dr. Guido Kramann
guido.kramann@th-brandenburg.de
"Machen Sie mit und zeigen sie uns und der Stadt, wie international und wie weltoffen Stadt und Hochschule sind. Nicht nur das Preisgeld ist verlockend - auch in der selbst gestalteten Straßenbahn zu sitzen und die Reaktionen der Fahrgäste beobachten zu können macht stolz."
THB-Präsidentin Prof. Dr.-Ing. B. Wieneke-Toutaoui.
Einsendeschluss ist der 7. April 2017, 8 Uhr. Per Mail an presse@th-brandenburg.de oder persönlich (USB-Stick) im R 335 im Wirtschaftswissenschaftlichen Zentrum (WWZ). Fragen an: presse@th-brandenburg.de
Gestalte eine Decke der modernisierten Straßenbahn
Thema: Weltoffenes Brandenburg
Wer: Wettbewerb für alle Studierenden
Einsendeschluss: 7. April 2017, 8 Uhr
Preise:
1. Platz 500 Euro
2. Platz 300 Euro
3. Platz 200 Euro
Das Bild benötigt eine Auflösung von 300dpi.
Das Foto soll bestenfalls im Dateiformat CorelDraw oder vergleichbar (z.B. Freeware InkScape) erstellt werden. Nicht vorhandene Kenntnisse in der Erstellung von Druckerzeugnissen ist kein Ausschlusskriterium.
Die Straßenbahn hat eine Gesamtlänge von 28m. Dabei ist sie in drei Teile unterteilt.
Mitte 7,75x1,15 m
Heck 8,33x1,45m
Front 7,25x1,45m
Und warum gerade im Dschungelcamp?
Prof. Dr. J. Schwill: Sendeformate mit hohen Zuschauerquoten sind logischerweise auch begehrte Werbeformate. Die Quote entsteht durch das Format an sich (Menschen sitzen wochenlang im Dschungel und müssen Ekel-Prüfungen bestehen) und durch die eingesetzten Akteure. Dabei gilt: je (verhaltens-)auffälliger die Akteure, desto höher die Quoten. Wenn ein C-Promi im Dschungelcamp das Kakerlaken-Menü oder den geschredderten Anus-Cocktail nicht runterbekommt oder gerade mit Genuss konsumiert, hält das viele Zuschauer an den Bildschirmen.
Wie wirkt „Branded Entertainment“ nun auf die Zuschauer?
Prof. Dr. J. Schwill: Klar auf der Hand liegt der Aufmerksamkeitseffekt: Unterhaltungssendungen, die man freiwillig einschaltet, bewirken per se eine höhere Konzentration und Aufmerksamkeit als klassische Werbung im TV. Dann gibt es noch den Mere-Exposure-Effekt: Das wiederholte Senden oder Platzieren von Marken und Produkten in Unterhaltungsformaten schafft positive Anmutungen. Wenn gleich drei Dschungelcampbewohner im Dschungeltelefon vom Schokokeks schwärmen, prägt sich das ein. Und kann dann auch beim nächsten Einkauf noch wirken – vor allem, wenn dann auch noch die gleiche Musik im Hintergrund spielt. Das ist dann der Priming-Effekt. Der ist es übrigens auch, der uns Brot kaufen lässt, wenn es im Einkaufszentrum überall nach frischem Brot riecht. Aber Achtung: Mit zunehmender Wiederholung von Werbung kann sie negativ wirken. Das ist dann der Reaktanzeffekt. Die Zuschauer fühlen sich durch zu viel Werbung in ihrer Entscheidungsfreiheit eingeschränkt. Sie sind genervt. Aber das kann man selbstverständlich umgehen: indem beispielsweise die Schokoriegel eben nicht nur im Trailer, sondern auch als Belohnung für die Bewohner eingesetzt werden. Oder ein Bewohner schenkt seinem Mitbewohner zum Trost seinen Riegel.
Alles in allem scheint sich die Werbung zu lohnen: Medienberichten zufolge kostet ein durchschnittlicher 30-sekündiger Werbespot im Dschungelcamp bis zu 85.000 Euro. Soll ein kurzer Spot während der Show eingeblendet werden, macht das bis zu 56.000 Euro. Größere Einblendungen, die länger als 30 Sekunden dauern, kosten den Berichten zufolge 135.000 Euro.
Aus dem Bereich der technischen Informatik kamen Projektideen rund um das Arduino-Board, mit denen sich Studierende bei Prof. Dr.-Ing. Karl-Heinz Jänicke und Kai-Uwe Mrkor auseinandersetzten. Entstanden ist hier nach der Einarbeitung in die Biometrische Datenerfassung und die Robotersteuerung ein toller Lügendetektor, der sogar einem spontanen Test auf der Bühne standhielt. Mit diesem Schauspiel holten sich die Studierenden nach dem Jury- und Publikumsvoting den Siegertitel 2016.
Immer schön sauber bleiben
Zwei Teams aus der Medizininformatik holten sich Platz 2 und 3: Die Zweitplatzierten untersuchten im Projekt „Clean Hands“ Möglichkeiten, Menschen zum gründlichen Hände-desinfizieren zu motivieren – mit einer ablaufender Animation an der Desinfektionsstation. Unter Verwendung von Mini-PC „Raspberry Pi“, der in Python programmiert wurde, konnten diverse Sensoren angesteuert werden.
Gut informiert
Die Drittplatzierten „Patientenaufklärung“ um Prof. Dr. med. Eberhard Beck besuchten im Klinikum Brandenburg eine Prostata-Tumor-OP von Prof. Dr. Thomas Enzmann und untersuchten dieses Prozessbeispiel auf mögliche Verbesserungen in der Software „Signavio“. Die gute visuelle Darstellung gefiel dem Publikum, auch wenn der eine oder andere Mann schmerzhaft das Gesicht verzog.
Die Digedags leben
Die Projektgruppe 2.5D-Animation und Projektion um Prof. Eberhard Hasche erklärte die Möglichkeiten, die Digedags aus den alten Comic-Heften (2D) wieder lebendig werden zu lassen – mittels Grafikbearbeitungs- und Animationsprogrammen wie Photoshop, Maya, Houdini sowie Motion Capture System. Freuen Sie sich schon jetzt auf eine Kostprobe an den Wänden des Audimax während der THB-Weihnachtsfeier 2016.
Und Party!
Eine weitere Gruppe gestaltete gemeinsam mit Prof. Alexander Urban die Poster für die anschließende „Nikomatik“-Feier. Sie arbeiteten u.a. mit Photoshop und Illustrator, andere übten sich in der Green-Screen-Nutzung oder der kreativen Gestaltung eines FBI-Rucksack-Motives, das sich übrigens gegen 7 andere Entwürfe durchgesetzt hat und inzwischen bereits in Druck gegangen ist.
Elektronischer Würfel
Das Team „Elektronischer Würfel“ um Prof. Dr.-Ing. Gerald Kell überzeugte mit dem Bau eines Würfels, der elektronisch gesteuert wird. Ziel war der Entwurf einer Schaltung. Das Team erklärte die Funktionsweise der implementierten Bauteile (Dekoder, BCD-Zähler, Taktgebers, Stopp-Schalter,…) sehr anschaulich.
App App Hurra
Die Gruppe „Kivy“ um Prof. Dr. Thomas Preuss zeigte gleich drei entwickelte Cross-Plattform-Apps: eine zum Memory-Spielen, welche vom Publikum gleich getestet werden konnte, eine zweite ähnlich wie Snapchat und eine dritte „Tutormaster“ als Unterstützung für die Mathematikvorlesung. Programmiert wurden diese in der Programmiersprache „Python“ unter Hilfestellung von „Kivy“- einer Klassenbibliothek für die plattformübergreifende Programmierung grafischer Benutzeroberflächen.
Virtuell auf dem Campus unterwegs
Das Team „Panoramafotografie“ beschäftigte sich gemeinsam mit Prof. Stefan Kim mit der Fotografie von 360°-Fotos mit aufwendiger Aufnahme in 360 °, 3 Ebenen und jeweils 3 Belichtungsstufen (HDR). Später wurde aus all diesen Aufnahmen ein Bild errechnet. Zusätzlich wurde an dem Projekt „virtueller Campus-Rundgang“ weitergearbeitet, das bald auch über unsere THB-Internet-Seite zugänglich sein wird. Dann können Interessierte verschiedene Gebäude und Räume der THB virtuell in 360° begehen oder den Campus aus der Vogelperspektive betrachten.
Noch mehr Apps
Die nächste vortragende Gruppe kam aus der Medizininformatik. Prof. Dr. Harald Loose´s Team beschäftigte sich damit, verschiedene Aktivitäten mittels Smartphone zu erfassen und die Parameter über eine eigens entwickelte App anzuzeigen.
Doom
Die Gruppe „Computerspiele“ arbeitete gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing. Michael Syrjakow die Entwicklung von Computerspielen heraus – vorallem im Shooting-Bereich (z.B. Doom). Unter anderem ging es hier auf der Bühne auch um den Test ihres Mentors, in ihrem eigens dafür programmierten Spiel zu bestehen.
]]>Das Projekt „Arbeiterkind“ unterstützt euch, wenn ihr wissen wollt, wir ihr euer Studium am besten organisiert. Wir haben mit Heike Schulze, der ArbeiterKind-Stammtisch Begründerin an der Technischen Hochschule, gesprochen und nachgefragt, wofür ArbeiterKind hier, an der THB überhaupt steht.
Heike Schulze betreut seit Oktober 2015 das Projekt ArbeiterKind an der THB.Wir haben sie interviewt.
Wir ermutigen Schülerinnen und Schüler aus Familien ohne Hochschulerfahrung dazu, als erste in ihrer Familie zu studieren. 6.000 Ehrenamtliche engagierten sich bundesweit in 75 lokalen ArbeiterKind.de-Gruppen, um Schülerinnen und Schüler über die Möglichkeit eines Studiums zu informieren und sie auf ihrem Weg vom Studieneinstieg bis zum erfolgreichen Studienabschluss und Berufseinstieg zu unterstützen. Unsere Ehrenamtlichen sind größtenteils selbst Studierende oder AkademikerInnen der ersten Generation und berichten aus eigener Erfahrung über ihren Bildungsaufstieg und ermutigen als persönliches Vorbild.
Ich habe im vergangenen Winter (2015) versucht, an der Technischen Hochschule Brandenburg einen ArbeiterKind-Stammtisch zu begründen. Der ist leider auf wenig Interesse gestoßen. Wir haben diesen Plan wieder fallen gelassen. Dafür existiert jetzt eine kleine Gruppe Freiwilliger, die auf jede Frage, die online bei uns eingeht, schnelle Antworten und Hilfe bietet. Ich selbst stehe sozusagen dazwischen und leite Informationen an die jeweils richtigen Leute.
Sie können Schülerinnen, Schüler und Studierende mit ihren Studienerfahrungen unterstützen. Sie können anderen Mut machen und Wissen über die Hochschule an Studierende der ersten Generation weitergeben. Sie können Schülerinnen und Schüler aus Familien ohne Hochschulerfahrung ermutigen, als Erste in ihrer Familie zu studieren und unterstützen Studierende der ersten Generation im Hochschulalltag. Eben weil sie selbst Studierende sind, kennen sie sich gut mit Fragen zur Studienwahl, Finanzierungsmöglichkeiten und dem späteren Berufseinstieg aus. ArbeiterKind hat das so zusammengefasst:
Mach mit bei einer Schulveranstaltung und ermutige SchülerInnen durch deine Bildungsgeschichte. Organisiere Informationsveranstaltungen und betreue ArbeiterKind.de-Stände an Hochschulen oder auf Messe. Leg ein persönliches Profil in unserem Online-Netzwerk an und unterstütze Ratsuchenende in unserem Diskussionsforum. Beantworte E-Mail-Anfragen und unterstütze deine Gruppe mit deinen Ideen. Besuche unsere bundesweiten Workshops und Trainings und vernetze dich mit anderen Engagierten.
Mutmacher/in, Spezialist/in deiner Studienerfahrungen, Ansprechpartner/in, Organisator/in.
Viele SchülerInnen aus Familien ohne einen akademischen Hintergrund ziehen für ihre berufliche Zukunft ein Studium gar nicht in Erwägung, dabei haben sie die Voraussetzungen dazu. Wir möchten, dass sie ein Studium nicht von vornherein ausschließen, sondern eine informierte Entscheidung treffen. Im weiteren geht es natürlich um die First-Generation-Students selbst. Die kommen an die Hochschule und finden sich in einem völlig neuen Umfeld wieder. Zu Hause können sie kaum ihre Fragen loswerden. Hier ist Hilfe auf Augenhöhe gefragt. Das ist die Hilfe, die ArbeiterKind leisten kann.
Nein. Da es in Brandenburg nur eine Online-Gruppe gibt, ist es nicht soweit gekommen.
Seit dem Oktober 2015. Wir waren die 75. lokale ArbeiterKind-Gruppe, die sich in Deutschland gegründet hat.
Dazu fehlt mir, ehrlich gesagt, der direkte Bezug. Es kommen einfach zu selten Fragen bei mir an. Ich bin mir aber sicher, dass es genügend Probleme gibt. Vielleicht haben wir uns einfach nur noch nicht glaubwürdig genug darstellen können.
Mehrere. Zum ersten die ganz normale Adresse von ArbeiterKind – www.arbeiterkind.de, auf der man auch dem Netzwerk beitreten und ArbeiterKind auf Facebook, Twitter und Xing folgen kann. Zum zweiten die Seite von unserer lokalen Gruppe – www.brandenburg-havel.arbeiterkind.de, und dann gibt es noch den direkten Kontakt über mich über: brandenburg-havel(at)arbeiterkind.de oder heike.schulze@th-brandenburg.de. Wer will, findet uns auf jeden Fall.
Seine Filme, wie „FADE – verblassen“ (2013), „Lüge“ (2012) und „Torn“ (2011) haben Tiefgang und führen die Zuschauer intelligent in die Abgründe der Protagonisten. „ Ich bevorzuge anspruchsvolle Filmideen und mache meist Filme in Richtung Psycho-Thriller und Drama“, erklärt Gühlstorf. Ein Freund des Filmemachers erkannte unlängst eine eigene, eindeutige Handschrift. „Meist geht es um gebrochene Charaktere, die im Leben scheitern oder gescheitert sind und mit psychischen Problemen zu kämpfen haben“, sagt der 27-Jährige weiter. Diesem Stil bleibt er auch in seiner neuesten Produktion „Nachtgleiter“ treu. In diesem leidet der an einem Gehirntumor erkrankte Samuel (Thomas Georgi) unter enorm psychischen Problemen, kämpft mit Suizidgedanken in denen er sich selbst begegnet, starken Déjà-vus und Träumen, die sich wie Erinnerungen anfühlen. Mit Hilfe einer Elektrostimulations-Therapie und der Neurophysikerin Dominique (Lea Wegner) versucht er den Tumor zu besiegen.
„Das schwerste am ‚Filmemachen“ ist, am Ende der Postproduktion – nachdem ich den Film x-mal gesehen habe und jeden Schnitt auswendig kenne – kurz vor der Premiere oder Veröffentlichung noch einschätzen zu können, ob der Film dem Publikum gefällt“, gesteht Gühlstorf. „Wird der Zuschauer an der geplanten Stelle überrascht sein? Bekommt er Gänsehaut? Fühlt er mit den Charakteren?“ Die Erschaffung einer Situation, eines Gefühls, bereiten dem Filmemacher dabei die größte Freude. „Man plant den Zuschauer zu beeinflussen. Das gelingt entweder mit dem Drehbuch, schließlich durch das eingefangene Bild, die Komposition und letztendlich mit dem Filmschnitt. Meist wird vergessen, wie wichtig der Filmschnitt nachdem Drehbuch, der Regie oder der Kameraarbeit für einen Film ist. Deswegen sage ich gerne: Die Geschichte wird mit dem Drehbuch begonnen und schlussendlich durch den Filmschnitt zu Ende erzählt“, unterstreicht Gühlstorf.
Das Filmgenre des Sci-Fi-Noir beschreibt dabei ein Crossover aus Science-Fiction und Neo-Noir und gleichzeitig Bestandteil der über 200 Seiten zählenden Masterarbeit Gühlstorfs. Der Film noir ist eine Stil-Epoche der 40er und 50er Jahre aus den USA, beeinflusst durch den deutschen Expressionismus und vor allem durch die Emigranten aus Europa, die 1930 und 1941 aus Europa nach Amerika flohen. „Es war eine düstere Zeitepoche, die auch durch Horrorfilme der 30er Jahre und anders herum beeinflusst wurde und somit gerade Elemente wie Licht und Schatten und düstere Bilder beinhaltet“, so der Filmemacher. „Bei Nachtgleiter sind es vor allem die Stilelemente schwarz-weiß, starke Kontraste, Spiel mit Licht und Schatten, düstere Stimmung, dunkle Gassen, finstere Nacht die nie zu Enden scheint und ein gebrochener Hauptcharakter der beinahe keinen Ausweg mehr sieht.“
Dass Nico Gühlstorf sich nicht für das Genre Krimi oder Romanze entschied, hat dabei seine Gründe. „Samuel (Thomas Georgi) entwickelt im Laufe des Filmes Erinnerungen und Gefühle für eine Frau, die er niemals traf. Diese Szenen sind schön, wie auch tragisch und haben eine leichte Farbsättigung im Gegensatz zum Rest des Films, der typischerweise in schwarzweiß gehalten ist. Außerdem sind Film noir sozusagen Krimis, eben nur eine spezielle Art davon.“
Das Drehbuch zum düstereren Film mit pessimistischer Weltansicht und gebrochenen Charakteren entstand aus zwei aufeinander folgenden Projektkursen und einer Masterarbeit zwischen Juni 2013 und März 2015. „Als Autor und Regisseur des Films beschäftigte mich in der Zeit viel mit dem Thema Déjà-vus und Gehirntumore. So konnte die Handlung zum Teil mit realistischen und fiktiven medizinischen Behandlungen in Form von Elektrostimulationen versehen werden. Nach anderthalb Jahren Arbeit konnte das Drehbuch schließlich mit Hilfe von Martin Liermann zwischen Dezember 2014 und März 2015 abgeschlossen werden“, unterstreicht der Filmemacher.
In nur zehn Tagen zwischen April und Juni 2015 drehte das Team den kompletten Film ab. Es folgte der Schnitt bis November, danach ging es mit dem Hauptdarsteller ins Tonstudio der Technischen Hochschule. „Nachtgleiter“ wurde hauptsächlich bei Nacht in den dunklen Gassen von Berlin und Brandenburg gedreht. Daneben dienten ebenfalls das Industriemuseum, Slawendorf, die Brandenburger Innenstadt oder Berlin Westkreuz als finstere Kulissen. „Oliver Karaschewski, Theresa Schwierske und ich opferten nicht nur viel Freizeit, Geist und Gespür, sondern auch eigenes Geld, denn der Film wurde ausschließlich aus eigener Tasche bezahlt“, so Gühlstorf.
Bereits seit 2012 ist der ambitionierte Filmemacher selbständig und produziert mit seinem Kommilitonen und Freund Oliver Karaschewski Imagefilme, Eventdokus, Crowdfunding Videos, Clips und Spots für Unternehmen. Seit Herbst diesen Jahres ist er neben der Selbstständigkeit zudem als Video-Producer bei E-Wise angestellt.
]]>In einer fremden Sprache zu studieren kann ganz schön anstrengend sein. Auch ich verstand in meiner Zeit in Frankreich am Anfang nur „Bahnhof“. Für die ausländischen Studierenden der THB muss das allerdings kein Dauerzustand bleiben. Mit dem Aussprachetraining für ausländische Studierende, das vom Zentrum für Internationales und Sprachen angeboten wird, lernt ihr nicht nur die deutsche Sprache, sondern auch tolle, neue Menschen aus eurem Kommilitonenkreis kennen.
Ihr trefft euch einmal pro Woche mit einem deutschen Kommilitonen und übt sprechen. Immer zwei Studierende arbeiten dabei mit einem deutschen Kommilitonen zusammen und korrigiert euch, wenn nötig. Dabei kann über Alltägliches gequatscht, aber auch bspw. eine Präsentation geübt werden.
Ihr wollt die deutschen Tageszeitungen besser verstehen, oder Abschnitte aus einem Fachbuch. Auch hier helfen euch eure neuen, deutschen Freunde.
Fernab vom Vorlesungssaal kann der Sprachunterricht nicht nur richtig viel Spaß machen, ihr lernt gegenseitig eine neue Kultur kennen, die euch im späteren Berufsleben weit voran bringen wird. Traut euch und meldet euch noch heute im Zentrum für Internationales und Sprachen bei Frau Dr. Annett Kitsche, um mehr Informationen zu erhalten und euch gleich anzumelden: annett.kitsche@th-brandenburg.de.
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Bereits im ersten Quartal des kommenden Jahres soll „Hello“ online gehen und zu einem monatlichen Preis von 30 Euro genutzt werden können.
Seit 2002 wird der Innovationspreis alljährlich an junge Menschen in der Region Brandenburg verliehen, die sich in ihren Projekten mit der Entwicklung neuer Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen auseinandersetzen. Alle vereint eines, sie waren innovativ und mutig. Viele Lösungen wurden umgesetzt, z. B. im Rahmen einer Unternehmensgründung oder als Geschäftsfelderweiterung in einem Unternehmen. Aber auch weniger weit fortgeschrittene oder nicht weiter verfolgte Projekte haben oft Impulse für eine Anwendung gegeben und öffentliche Anerkennung gefunden.
Der Brandenburger Innovationspreis (BraIn) wird mit Unternehmen der Region vergeben, der Brandenburger Innovationspreis ist nur durch die jahrelange Unterstützung der Brandenburger Unternehmen möglich.