Technik trifft Pädagogik: THB und Uni Potsdam kooperieren für neuen Studiengang

Bachelorstudiengang Ingenieurpädagogik geht zum Wintersemester 2026/2027 an den Start – Einschreibung jetzt möglich.

Zwei junge Menschen sitzen an einem Tisch und arbeiten mit einem Laptop; im Hintergrund ist eine Schultafel zu erkennen - Klick öffnet Bildbetrachter

Der neue Bachelorstudiengang Ingenieurpädagogik bereitet die Studierenden darauf vor, komplexe technische Themen anschaulich zu vermitteln. Foto: THB © Matthias Baumbach

Technische Grundlagen mit pädagogischen Kompetenzen verbindet der neue Bachelorstudiengang Ingenieurpädagogik, den die Technische Hochschule Brandenburg (THB) zum kommenden Wintersemester 2026/2027 in Zusammenarbeit mit der Universität Potsdam (UP) erstmals anbietet. Die Kombination dieser beiden Bereiche bereitet die Studierenden darauf vor, komplexe technische Inhalte anschaulich und praxisorientiert zu vermitteln. Der Studiengang reagiert damit gezielt auf den wachsenden Bedarf an Fachkräften in technikbezogenen beruflichen Lehrämtern sowie in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung. Über das meinCampus-Portal der THB kann man sich direkt einschreiben.

„Die Kombination von Technik und Pädagogik ist in Schulen, aber auch in der Industrie sehr gefragt“, sagt Prof. Dr. Andreas Jechow, Dekan des Fachbereichs Technik an der THB. Mit einem passenden Masterabschluss im beruflichen Lehramt, zum Beispiel an der UP, können Absolventinnen und Absolventen als Lehrerin oder Lehrer in Beruflichen Schulen (Oberstufenzentren) arbeiten. „Man kann aber auch im Bildungsmanagement oder im Aus- und Weiterbildungsbereich von Unternehmen tätig werden“, so Andreas Jechow. Eine Tätigkeit als Ingenieurin oder Ingenieur sei ebenfalls denkbar.

Unter Nutzung moderner Labore lernen die Studierenden an der THB in praxisnahen Modulen ingenieurwissenschaftliche Grundlagen und technisches Verständnis. Hierfür wählen sie als technischen Schwerpunkt Elektrotechnik oder Maschinenbau aus. An der UP erlernen die Studierenden in berufspädagogischen und technikdidaktischen Modulen Grundlagen, um technische Inhalte zielgruppengerecht und methodisch fundiert zu vermitteln. Im Fokus steht die Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen in Betrieben und Beruflichen Schulen sowie die Integration digitaler Technologien und IT-Anwendungen in die gewerblich-technische Bildung.

Dank Praktika, Projektarbeiten und der Abschlussarbeit in Kooperation mit Schulen, der Industrie und der Forschung können die Studierenden schon frühzeitig wertvolle Kontakte knüpfen und sich bereits während des Studiums auf eine erfolgreiche berufliche Laufbahn vorbereiten. Die Regelstudienzeit im Vollzeitstudium beträgt sechs Semester. Der Bachelorstudiengang Ingenieurpädagogik kann aber auch dual sowie in Teilzeit studiert werden. Die Immatrikulation ins erste Fachsemester erfolgt jährlich zum Wintersemester, erstmalig zum Wintersemester 2026/2027.

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