Digital // Vernetzt // Dynamisch
Informatik & Medien studieren
Bild mit einem Roboter im Vordergrund und zwei jungen Frauen vor Computern im Hintergrund. Das Bild ist einLink zur Subdomain des Fachbereichs Informatik und Medien mit den Studienangeboten. Technische Hochschule Brandenburg

Mehr als alle anderen Wissenschaften durchdringen Informatik und digitale Medien unser Leben. Informatikerinnen und…

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Logisch // Kreativ // Leidenschaftlich
Technik studieren
Bild mit einem jungen Mann in einer Lernsituation. Das Bild ist ein Link zur Subdomain des Fachbereichs Technik mit dem Studienangebot. Technische Hochschule Brandenburg

Sie verbessern Prozesse, Anlagen und Maschinen: Ingenieurinnen und Ingenieure bewegen die Welt.

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Innovativ // Analytisch // International
Wirtschaft studieren
Das Bild zeigt zwei junge Menschen im Gespräch. Das Bild ist ein Link zur Subdomain des Fachbereichs Wirtschaft mit dessen Studienangebot. Technische Hochschule Brandenburg.

Ein Unternehmen leiten, beraten oder gründen: Betriebswirt/innen und Wirtschaftsinformatiker/innen übernehmen…

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Klug kombinieren
Dual studieren
Das Bild zeigt eine Frau im Vordergrund und einen Mann im Hintergrund. Beide arbeiten mit einem Roboter in einer Maschinenhalle. Das Bild ist ein Link zur Webseite des dualen Studiums und dessen Studienangebot. Technische Hochschule Brandenburg

Noch mehr Praxisbezug: die THB bietet acht Studiengänge im dualen Format - in jedem Fachbereich und mit Partnern aus der…

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Informatik & Medien // Technik // Wirtschaft
Studienstart an der THB
Das Bild zeigt mehrere jungen Menschen im Foyer des Audimax der Technischen Hochschule Brandenburg. Das Bild ist ein Link zur Webseite mit Informationen zur Einführungswoche und zum Studienstart an der Technischen Hochschule Brandenburg

Alle Informationen rund um den Studienstart an der TH Brandenburg.

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Information und Beratung
Allgemeine Studienberatung
Das Bild zeigt einen Schreibtisch mit Computer und Laptop. Das Bild ist ein Link zur Webseite der Allgemeinen Studienberatung der Technischen Hochschule Brandenburg

Informationen und Beratung zu allen organisatorischen Anliegen rund um das Studium.

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Prüfungen & Termine
Aktuelle Prüfungsinformationen
Das Bild zeigt eine Grafik mit mehreren Ordnern und ist ein Link zur Webseite für aktuelle Prüfungsinformationen der Technischen Hochschule Brandenburg

Wichtige Informationen zum aktuellen Prüfungszeitraum

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Jubiläum
30 Jahre TH Brandenburg
Das Bild zeigt das Logo 30 Jahre THB und ist eine Verlinkung zur Jubiläumsseite der Technischen Hochschule Brandenburg

Wir feiern 30 Jahre wirksames Wissen. Alles Wissenswerte zum Jubiläum.

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Aktuelles & Presse

Friedenswarte bietet Aussicht auf Smart City

Die Friedenswarte auf dem Marienberg in Brandenburg an der Havel wird fortan zum virtuellen Portal: Prof. Dr.-Ing. André Nitze von der Technischen Hochschule Brandenburg hat dort eine Schnittstelle zur Datenübertragung installiert, mit deren Hilfe unter anderem die Feuchtigkeit im Boden gemessen werden kann. Die notwendige Technologie nahm er nun gemeinsam mit Bernd Prieß aus der Stadtverwaltung von Brandenburg an der Havel in Betrieb.

Prof. Dr. André Nitze von der Technischen Hochschule Brandenburg (links) und Bernd Prieß von der kommunalen Baumpflege der Stadt Brandenburg an der Havel präsentieren das Gateway auf dem Aussichtspunkt der Friedenswarte. Foto: THB©Bianca Kahl

„Mithilfe der sogenannten LoRaWAN-Technik kann ich auf dem Marienberg direkt im Boden messen, wann der beste Zeitpunkt zum Gießen ist, und somit Wasser sparen“, erklärt Bernd Prieß, der die kommunale Baumpflege verantwortet. Um dies zu ermöglichen, wurde ein sogenanntes IoT-Gateway an der Friedenswarte installiert. Die Abkürzung „IoT“ steht für „Internet of things“, was im Deutschen „Internet der Dinge“ bedeutet und eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung zur intelligenten Stadt darstellt.

Die Bodenfeuchtesensoren werden im Wurzelbereich der Bäume eingebaut. Die Sensordaten werden direkt per Funk an den PC übertragen, ohne den Sender an Ort und Stelle betrachten zu müssen. Mit der neuen Technologie kann das Bewässerungsmanagement optimiert und gerade bei den Jungbäumen gezielt das benötigte Wasser zur Verfügung gestellt werden. „So können die Ressourcen ‚Personal‘ und ‚Wasser‘ effektiver und zielgerichteter eingesetzt werden“, sagt Bernd Prieß.

Der Professor für Wirtschaftsinformatik André Nitze erklärt: „Mit Hilfe des neuen IoT-Gateways auf der Friedenswarte können Messdaten mit geringem Energieaufwand und über große Distanzen hinweg erfasst und übertragen werden.“ Dies sei nicht nur auf Informationen zur Bodenfeuchte beschränkt. Vielmehr könnten Sensoren zum Beispiel auch Auskunft darüber geben, ob Parkplätze belegt sind, die Straßenbahn überfüllt ist oder ein Abfallbehälter geleert werden muss. Außerdem sei es möglich, die Luftqualität zu messen oder anhand von internetfähigen Handys und anderen Mobilgeräten im Umfeld anonym zu erfassen, wie viele Menschen einen Ort besuchen. Diese Daten können hilfreich sein, um die touristische Vermarktung der Stadt voranzutreiben.

IoT-Gateways dienen dabei nur der Datenübertragung. „Um die Funktionen voll ausnutzen zu können, ist eine flächendeckende Ausstattung in der Stadt ratsam“, erklärt der Professor. Das Gateway am Marienberg sei bereits das 16. Exemplar in der Stadt, das er gemeinsam mit anderen Engagierten installiert hat. In der Vergangenheit wurden bereits Gateways an der Jahrtausendbrücke, auf dem Campus der Technischen Hochschule Brandenburg und auf einem Turm der Regattastrecke angebracht.

Um das Netz für die LoRaWAN-Technologie in der Stadt weiter auszubauen, hat sich die Gemeinschaft „TheThingsNetwork (TTN) Community Brandenburg“ gegründet. „Wir wollen ein offenes Netzwerk für Smart-City-Anwendungen aufbauen, das von den Bürgerinnen und Bürgern selbst betrieben und erweitert werden kann“, erklärt André Nitze, der die Gemeinschaft mitgegründet hat. Interessierte können sich also mit eigenen Ideen zur Erfassung von Messdaten einbringen oder ihre Immobilien für weitere Standorte von Gateways zur Verfügung stellen. Auch Unternehmen seien für Kooperationen herzlich willkommen.

„Perfekt für neue Gateways wären geschützte Plätze an erhöhten Standorten wie große Gebäude.“ Es gibt Gateways für den Innen- und Außenbereich. Die unauffälligen Geräte für den Innenbereich sind nur etwa so groß wie ein Lufterfrischer und lassen sich im heimischen WLAN betreiben. Die Gateways für den Außenbereich sind etwas größer, robuster und können mit einer zusätzlichen Antenne bei Bedarf weite Innenstadtbereiche abdecken, benötigen aber eine professionelle Installation. Damit können Signale dann bis zu 10 Kilometer weit gesendet und empfangen werden.

Interessierte an der Technologie finden hier weitere Informationen. Unternehmen, die an einer Kooperation mit der Technischen Hochschule Brandenburg interessiert sind und die möglichen Anwendungsfelder der IoT-Technologie abstecken möchten, wenden sich am besten an den Transferservice der Technischen Hochschule Brandenburg. Dieser kann bei Bedarf auch weiterführende Informationen zu aktuellen Förderprogrammen für Unternehmen zur Verfügung stellen.

Technische Hochschule Brandenburg
Die 1992 gegründete Technische Hochschule Brandenburg ist eine moderne Campushochschule mit Sitz in Brandenburg an der Havel. Das Lehrangebot der Hochschule erstreckt sich über die Fachbereiche Informatik und Medien, Technik sowie Wirtschaft – zunehmend auch in berufsbegleitenden und dualen Formaten. Die THB fördert besonders die Möglichkeit eines Studiums ohne Abitur. Die rund 2.700 Studierenden werden von 67 Professorinnen und Professoren betreut. Alle Studiengänge führen zu einem Bachelor- oder Master-Abschluss. Mehr Informationen unter www.th-brandenburg.de

Campusgeschichten

Friedenswarte bietet Aussicht auf Smart City

Die Friedenswarte auf dem Marienberg in Brandenburg an der Havel wird fortan zum virtuellen Portal: Prof. Dr.-Ing. André Nitze von der Technischen Hochschule Brandenburg hat dort eine Schnittstelle zur Datenübertragung installiert, mit deren Hilfe unter anderem die Feuchtigkeit im Boden gemessen werden kann. Die notwendige Technologie nahm er nun gemeinsam mit Bernd Prieß aus der Stadtverwaltung von Brandenburg an der Havel in Betrieb.

Prof. Dr. André Nitze von der Technischen Hochschule Brandenburg (links) und Bernd Prieß von der kommunalen Baumpflege der Stadt Brandenburg an der Havel präsentieren das Gateway auf dem Aussichtspunkt der Friedenswarte. Foto: THB©Bianca Kahl

„Mithilfe der sogenannten LoRaWAN-Technik kann ich auf dem Marienberg direkt im Boden messen, wann der beste Zeitpunkt zum Gießen ist, und somit Wasser sparen“, erklärt Bernd Prieß, der die kommunale Baumpflege verantwortet. Um dies zu ermöglichen, wurde ein sogenanntes IoT-Gateway an der Friedenswarte installiert. Die Abkürzung „IoT“ steht für „Internet of things“, was im Deutschen „Internet der Dinge“ bedeutet und eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung zur intelligenten Stadt darstellt.

Die Bodenfeuchtesensoren werden im Wurzelbereich der Bäume eingebaut. Die Sensordaten werden direkt per Funk an den PC übertragen, ohne den Sender an Ort und Stelle betrachten zu müssen. Mit der neuen Technologie kann das Bewässerungsmanagement optimiert und gerade bei den Jungbäumen gezielt das benötigte Wasser zur Verfügung gestellt werden. „So können die Ressourcen ‚Personal‘ und ‚Wasser‘ effektiver und zielgerichteter eingesetzt werden“, sagt Bernd Prieß.

Der Professor für Wirtschaftsinformatik André Nitze erklärt: „Mit Hilfe des neuen IoT-Gateways auf der Friedenswarte können Messdaten mit geringem Energieaufwand und über große Distanzen hinweg erfasst und übertragen werden.“ Dies sei nicht nur auf Informationen zur Bodenfeuchte beschränkt. Vielmehr könnten Sensoren zum Beispiel auch Auskunft darüber geben, ob Parkplätze belegt sind, die Straßenbahn überfüllt ist oder ein Abfallbehälter geleert werden muss. Außerdem sei es möglich, die Luftqualität zu messen oder anhand von internetfähigen Handys und anderen Mobilgeräten im Umfeld anonym zu erfassen, wie viele Menschen einen Ort besuchen. Diese Daten können hilfreich sein, um die touristische Vermarktung der Stadt voranzutreiben.

IoT-Gateways dienen dabei nur der Datenübertragung. „Um die Funktionen voll ausnutzen zu können, ist eine flächendeckende Ausstattung in der Stadt ratsam“, erklärt der Professor. Das Gateway am Marienberg sei bereits das 16. Exemplar in der Stadt, das er gemeinsam mit anderen Engagierten installiert hat. In der Vergangenheit wurden bereits Gateways an der Jahrtausendbrücke, auf dem Campus der Technischen Hochschule Brandenburg und auf einem Turm der Regattastrecke angebracht.

Um das Netz für die LoRaWAN-Technologie in der Stadt weiter auszubauen, hat sich die Gemeinschaft „TheThingsNetwork (TTN) Community Brandenburg“ gegründet. „Wir wollen ein offenes Netzwerk für Smart-City-Anwendungen aufbauen, das von den Bürgerinnen und Bürgern selbst betrieben und erweitert werden kann“, erklärt André Nitze, der die Gemeinschaft mitgegründet hat. Interessierte können sich also mit eigenen Ideen zur Erfassung von Messdaten einbringen oder ihre Immobilien für weitere Standorte von Gateways zur Verfügung stellen. Auch Unternehmen seien für Kooperationen herzlich willkommen.

„Perfekt für neue Gateways wären geschützte Plätze an erhöhten Standorten wie große Gebäude.“ Es gibt Gateways für den Innen- und Außenbereich. Die unauffälligen Geräte für den Innenbereich sind nur etwa so groß wie ein Lufterfrischer und lassen sich im heimischen WLAN betreiben. Die Gateways für den Außenbereich sind etwas größer, robuster und können mit einer zusätzlichen Antenne bei Bedarf weite Innenstadtbereiche abdecken, benötigen aber eine professionelle Installation. Damit können Signale dann bis zu 10 Kilometer weit gesendet und empfangen werden.

Interessierte an der Technologie finden hier weitere Informationen. Unternehmen, die an einer Kooperation mit der Technischen Hochschule Brandenburg interessiert sind und die möglichen Anwendungsfelder der IoT-Technologie abstecken möchten, wenden sich am besten an den Transferservice der Technischen Hochschule Brandenburg. Dieser kann bei Bedarf auch weiterführende Informationen zu aktuellen Förderprogrammen für Unternehmen zur Verfügung stellen.

Technische Hochschule Brandenburg
Die 1992 gegründete Technische Hochschule Brandenburg ist eine moderne Campushochschule mit Sitz in Brandenburg an der Havel. Das Lehrangebot der Hochschule erstreckt sich über die Fachbereiche Informatik und Medien, Technik sowie Wirtschaft – zunehmend auch in berufsbegleitenden und dualen Formaten. Die THB fördert besonders die Möglichkeit eines Studiums ohne Abitur. Die rund 2.700 Studierenden werden von 67 Professorinnen und Professoren betreut. Alle Studiengänge führen zu einem Bachelor- oder Master-Abschluss. Mehr Informationen unter www.th-brandenburg.de

November 2022