Die Stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte der THB, Dr. Katarzyna Wojcik, hat beim 5. Brandenburger Science Slam am 29. Mai in Luckenwalde mit dem Thema "Gleichstellung, ist doch ein wichtiges Thema, warum???" teilgenommen. Sie hat den Wettbewerb zwar nicht gewonnen, aber das Thema Gleichstellung vor rund 180 Gästen auf die Bühne gebracht. Während des Vortrags sagte sie: "Gleichstellung ist wichtig, weil sie sicherstellt, dass alle Menschen unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Alter, Behinderung oder anderen Merkmalen die gleichen Chancen, Rechte und Würde genießen. Gleichstellung ist kein Projekt, sondern eine kontinuierliche Verantwortung."
Zu ihren ersten Erfahrungen mit einem Science Slam erzählt Katarzyna Wojcik:
"Meine erste Erfahrung mit Science Slam ist sehr positiv. Ich möchte meine Erkenntnisse gerne mitteilen, insbesondere für diejenigen, die überlegen, daran zukünftig teilzunehmen bzw. die davon noch nichts erfahren haben. Science Slam ist ein sehr interessantes Format: wissenschaftliche Themen kurz und knapp, manchmal auch lustig, in exakt 10 Minuten – mit einer Präsentation und/oder mit behilflichen Gegenständen, Requisiten oder sogar sogenannten Live-Experimenten. Alle Vorträge, die präsentiert werden, werden zum Schluss vom Publikum bewertet. Den Wettbewerb gewinnt der Vortrag, der humorvoll, sachlich und fachlich bleibt, aber auch wenn komplexe Sachverhalte leichtsprachig dargestellt werden.
Science Slam hat seinen Ursprung in Deutschland. Der erste Wettbewerb hat im Jahr 2006 in Darmstadt stattgefunden. Der damalige Initiator, Alexander Deppert, gilt auch als Erfinder des Formats.
Mein Weg zu dem Vortrag war ziemlich lang, aber auch sehr angenehm. Alle, die sich für den Science Slam entschieden haben, erhielten im Februar eine wunderbare und sachliche Vorbereitung in Form eines Workshops sowie ein persönliches Gespräch mit dem erfahreneren Slamer Dr. Manuel Maidorn. Wir erhielten Tipps und Empfehlungen, die mir persönlich strukturell sehr geholfen haben. Das Thema und die Präsentation konnte sich jede:r selbst wählen. Auch die Darstellungsform ist frei zu wählen.
Da ich mich seit 30 Jahren mit Ahnenforschung beschäftige, wollte ich ursprünglich dieses Thema wählen. Ich habe mich aber bewusst für ein aktuelles Thema entschieden, nämlich Gleichstellung. Mir war von Anfang an klar, dass ich den Wettbewerb nicht gewinnen werde, aber es war wichtig, die Themen Gleichstellung-Gleichberechtigung vorzustellen und dem Publikum durch besondere Beispiele und Zahlen die Zusammenhänge klarer zu machen.
Ich war ziemlich aufgeregt. Science Slam ist etwas ganz anderes als Vorlesung, Vortrag oder ein Workshop. Nach meinen Vortrag unter dem Titel "Gleichstellung, ist doch ein wichtiges Thema, warum???" erhielt ich ein sehr gutes Feedback. Besonders Frauen, aber auch Männer bestätigten mir, dass die Themen in der Gesellschaft sehr interessant und leider immer noch aktuell sind. Ich bin für deren Feedback sehr dankbar.
Es ist eine neue Herausforderung, wenn man sich zum ersten Mal für einen Science Slam entscheidet. Aber auch für erfahrene Redner:innen ist es immer eine Herausforderung aufs Neue.
Ich hatte das Glück, unseren geschätzten Kollegen Herrn Prof. Dr. Rolf Socher bei den Slamer:innen in Luckenwalde zu treffen. Er ist bereits zum dritten Mal auf der Science-Slam-Bühne aufgetreten. Aus dem Bereich Mathematik hat er das Publikum ebenfalls begeistert. Alle Vorträge waren interessant, spannend und unterhaltsam. Gewonnen hat Frau Lena Muhl, die das Thema "Risse im Boden" humorvoll und mit einer Animation präsentiert hat. Ich fand den Vortrag sehr spannend und interessant. Ich freue mich, dass sie gewonnen hat. Mehr dazu unter: https://www.youtube.com/watch?v=AikJtvib05E
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich für die hervorragende Vorbereitung und Durchführung vor Ort in Luckenwalde bedanken, besonderer Dank geht an Frau Marta Domurat-Linde (Mitarbeiterin der FH Potsdam in der Präsenzstelle Luckenwalde) und ihr Team, die sich mit Herz und Seele um alles kümmert haben.
Wenn Sie noch mehr über Science Slam erfahren möchten, können Sie sich gerne an mich wenden. Ich teile gerne meine Erfahrungen und Erlebnisse mit Ihnen mit.

