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Aktuelles & Presse

Unternehmensnachfolge als Chance für Innovation und Wachstum

Expertenvorträge zum Thema Unternehmensnachfolge für Studierende der Technischen Hochschule Brandenburg.

Drei Männer stehen nebeneinander - Klick öffnet Bildbetrachter

Arne Richter (links) und Jürgen Tschirch (rechts) sprachen in Gastvorträgen an der THB über das Thema Unternehmensnachfolge. Foto: THB © Leah Fichte

Mitte April hat der Fachbereich Wirtschaft an der Technischen Hochschule Brandenburg (THB) zwei Experten zum Thema Unternehmensnachfolge begrüßt. In der Vorlesung von Prof. Dr. Bernd Schnurrenberger, Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, berichteten Arne Richter und Jürgen Tschirch den Studierenden in zwei Gastvorträgen von ihren Erfahrungen aus der Praxis und gaben dabei wertvolle Einblicke in die Thematik.

Arne Richter ist Unternehmer in zweiter Generation. Nach 37 Jahren übernahm er im Jahr 2022 ein Taxiunternehmen von seinem Vater, der dieses vor der Wende im brandenburgischen Kyritz gegründet hatte. Die Firmenübergabe erfolgte somit innerhalb der Familie, was zwar bei den meisten Unternehmen der bevorzugte Weg der Unternehmensnachfolge ist, aber immer weniger realisiert wird. Wie sich vermehrt zeigt, haben die erwachsenen Kinder oft andere Pläne als die Eltern. Auch Arne Richter zog es zunächst weg vom elterlichen Betrieb.

Zurück in der Heimat übernahm der gelernte Kfz-Meister und Diplom-Wirtschaftsingenieur den Familienbetrieb dann aber doch. Er entwickelte das väterliche Taxiunternehmen zu einem modernen Unternehmen für Personen- und Krankentransporte weiter. Zunächst wurden hierzu alle Unternehmensbereiche analysiert und auf den Prüfstand gestellt. Die Digitalisierung der Prozesse stand dabei an erster Stelle. Wie sich zeigte, sollte dies nicht die einzige Herausforderung bleiben. Im Kern gehörte auch die Weiterentwicklung des Traditionsbetriebes zu einer skalierbaren Marke zur Transformation. Aus Taxi Richter wurde so relaXcar, die Voraussetzung für das unternehmerische Wachstum.

„Die Unternehmensnachfolge ist kein Endpunkt, sondern der Beginn eines Transformationsprozesses, der strategische Klarheit, unternehmerische Entscheidungen und Durchhaltevermögen erfordert“, sagt Arne Richter.

Auch Jürgen Tschirch, Management- und Nachfolgeberater, gab den Studierenden spannende Einblicke in die Nachfolge-Praxis: „Nachfolge-Fragen drehen sich nicht zuletzt oft um Geld und Finanzierung. Aber eigentlich beginnen sie im Kopf der Verantwortlichen. Denn der Prozess kann gut und gerne fünf bis sechs Jahre in Anspruch nehmen. Der nachhaltig erzielbare Gewinn ist oft für die Finanzierbarkeit des Kaufpreises maßgebend.“

Als ehemaliger Marktdirektor für Firmenkunden bei der MBS in Potsdam hat Jürgen Tschirch über die Jahre eine Vielzahl solcher Vorhaben begleitet. „Eine Bewertung auf dem Papier ist die eine Sache, der Verlauf in der Praxis oft eine andere. Bleibt die Kundschaft auch der neuen Eignerin bzw. dem neuen Eigner treu, können wichtige Mitarbeiter weiter gut eingebunden werden? Solche Faktoren sind entscheidend für den nachhaltigen Erfolg einer Unternehmensübernahme“, so Jürgen Tschirch.

„Die Vorträge der Praxisvertreter haben gezeigt, welche Herausforderungen, aber auch welche Chancen eine Unternehmensnachfolge birgt. Unsere Studierenden konnten an einem spannenden Praxiseinblick teilhaben und können diese Option nun in ihre eigenen Zukunftspläne einbeziehen“, findet Bernd Schnurrenberger. Er holte bereits in der Vergangenheit Unternehmensvertreter in seine Vorlesungen, um den Studierenden neben der Theorie auch einen konkreten und realistischen Einblick in die Praxis zu ermöglichen und einen wertvollen Austausch mit Unternehmensvertretern zu fördern.

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Mai 2026